Übach-Palenberg - Romantik, Jagdlieder und Hörnerklang im PZ

Romantik, Jagdlieder und Hörnerklang im PZ

Von: akf
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Ob leise Töne, schnelle Stüc
Ob leise Töne, schnelle Stücke oder laute Einsätze: die Herren vom Übacher Gesangverein 1848 zeigten bei ihrem Jahreskonzert im Pädagogischen Zentrum (PZ) ihre Stimmgewalt.

Übach-Palenberg. Der Übacher Gesangverein 1848 wartete im Pädagogischen Zentrum mit seinem Jahreskonzert auf. Chorwerke der Romantik, Jagdlieder und Hörnerklang passend zur Jahreszeit bestimmten den anspruchsvollen Programmreigen.

Rund 40 Sänger des Übacher Gesangsvereins entführten die Zuhörer mit ihren Vorträgen in die Welt der Klassik. Chorleiter Wilfried Hirche hatte für das kurzweilige Konzert tief im Fundus der Chorliteratur gekramt und ein Repertoire bekannter Tonmeister wie Conradin Kreutzer, Franz Schubert, Mathieu Neumann, Paul Zoll, Carl Maria von Weber, John Lennon, Arnold Kempkens und Felix Mendelssohn-Bartholdy zusammengestellt, die den Geschmack des Publikums entsprachen.

Eine Bereicherung des Konzertes waren zweifelsohne neben dem erfolgreichen Übacher Gesangverein die vom Vorstand als Highlight verpflichteten Jagdhornbläser „St. Bavo Grenzland” unter Leitung von Maik Pergens und Dr. Thomas Herfs, der den Chor am Klavier begleitete.

Übacher Sängergruß

Obligatorisch war der Einstieg in das Konzert mit dem „Übacher Sängergruß” von Josef Schmitz. Vor dem eigentlichen Programm hieß Vorsitzender Hans-Josef Bröhl das Publikum, darunter Vertreter von Rat und Verwaltung, sämtlicher Konfessionen und Glaubensgemeinschaften, die fördernden Mitglieder des Vereins mit Willy Mehlkop an der Spitze und die Vertreter der befreundeten Vereine willkommen. Er verwies darauf, dass der ÜGV bei der Programmgestaltung mit etwas Neuem aufwarte und auf Einzelankündigungen zu den Vorträgen verzichte.

Der gesangliche Ausflug der Sängerschar a capella in die Romantik setzte mit „Schäfers Sonntagslied” von Ludwig Uhland und musikalisch bearbeitet von Conradin Kreutzer (1780-1849) ein, der in seiner Karriere 50 Bühnenwerke schuf. Mit dem anspruchsvollen Lied „Nachtgesang im Walde” von Franz Schubert (1797-1828) und der Weise „Abenfriede” von Mathieu Neumann nach einem Gedicht von Max Bewer stellte der ÜGV sein Können unter Beweis.

Rheinisches Fuhrmannslied

Mit Klavierbegleitung trug er anschließend das „Rheinische Fuhrmannslied”, ein Volkslied aus dem Rheinland in der Bearbeitung von Paul Zoll, vor. Gern gehört und auch diesmal wieder ein musikalischer Genuss war der „Jägerchor” von Carl Maria Weber (1786-1826) aus der bekannten Oper „Der Freischütz”. Mit diesem Vortrag schloss der Männerchor seinen Reigen im ersten Teil ab.

Gespannt war das Publikum sicherlich auf die Darbietungen des Jagdhornbläsercorps „St. Bavo Grenzland”. Das überaus erfolgreiche neunköpfige Ensemble auf Landes- und Bundesebene unter Leitung von Maik Pergens brachte im Pädagogischen Zentrum als Ballade in Versform den Jagdablauf mit seinen Hornsignalen zu Gehör.

Nach der Pause war der Übacher Gesangverein wieder am Zuge. Mit dem von Paul McCartney und John Lennon geschriebenen Lied „Yesterday”, im Chorsat-Satz von Gus Anton, setzte er die Vortragsfolge fort. „Märznacht” von Conradin Kreutzer und „Die Wolgaräuber” in der Satzbearbeitung von Arnold Kempkens gehörten zum weiteren Repertoire der Übacher Sänger.

Mit den Liedern „Wer hat dich du schöner Wald” von Joseph von Eichendorf in der musikalischen Bearbeitung von Felix Mendelssohn-Bartholdy und schließlich „Lützows wilde Jagd” von Carl Maria Weber beendete der ÜGV seinen offiziellen Vortragsreigen auf der Bühne. Bevor das Konzert des ÜGV mit „Amazing grace” von Otto Ruthenberg zu Ende ging, wurden die Zuhörer mächtig gefordert.

Gemeinsam mit dem Männerchor erhoben die Besucher ihre Stimmen zu den bekannten Volksliedern: „Ein Jäger aus Kurpfalz” und „Auf zum fröhlichen Jagen.”
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