Rockkonzert: Mehr „echte“ Musik von Bands aus der Region

Von: rei
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Rockband
Die Szene führt im Kreis Heinsberg allenfalls ein Schattendasein. Die „Schweinerocker“ von Puke’n’Grin, Pain Shorter, Vincent Rage, Todd Shock und Buddy Love wollen sie ins rechte Licht rücken.

Geilenkirchen-Immendorf. Todd Shock ist Musiker. Sein bürgerlicher Name tue nichts zur Sache, sagt er. Er spielt bei Puke’n’Grin“ und ist dort einer der Gitarristen. Todd hat eine Mission. Er will mehr „echte“ Musik in der Region. Echte Musik, meint er, lebe von der Seele, die darin stecke. Und das sei viel mehr gegeben, wenn der Interpret ein eigenes, von ihm geschriebenes Stück präsentiere.

„Coverbands, Tribute-Bands, das gibt es alles zur Genüge,“ findet Todd. „Dahin retten sich die Musiker, wenn ihre eigene Musik nicht lukrativ genug ist. Weil die Leute nun mal das, was sie schon kennen, hören wollen.“ Aber selbst die beste Covermusik sei nicht mit der selbstgeschriebenen zu vergleichen. Und auf die Frage, wie denn jetzt gegenüber den vorher genannten Formen der Fachbegriff für diese Eigenkompositionen spielenden Gruppen sei, kommt es wie aus der Pistole geschossen: “Na, Bands! Das sind die richtigen Bands, die echten! Jeder Komponist, egal welcher Musikrichtung, will doch was ausdrücken, mit seinem Song. Da ist immer viel von ihm selber drin.“

Und davon, so ist er überzeugt, gibt es in der Umgebung viel zu wenig. Das muss sich ändern, findet er, und hat deshalb für den kommenden Samstag in der Gaststätte Werden-Pongs in Immendorf ein Rock-Event ins Leben gerufen, das Abhilfe schaffen soll. Und vielleicht auch eine Initialzündung sein kann.

Mit Webraum und Wicked Down kommen neben „Puke’n’Grin“ zwei weitere „echte Bands“ verschiedenster Rockstile aus Düren und Wuppertal, um den Saal der Gaststätte Werden-Pongs auf seine Stabilität hin zu überprüfen. Sie hoffen ab 19 Uhr auf regen Zulauf und ab 20 Uhr auf offene Ohren, wenn die passionierten Rocker ihr Bestes geben werden, um die Zuschauer in Fans zu verwandeln. Der Vollblutmusiker Todd Shock ist sich jedenfalls sicher: „Wenn man mit freiem Kopf und offenem Herzen da ran geht, dann packt es jeden irgendwann.“

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