Rockige Rhythmen im historischen Gemäuer

Von: g.s.
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Christina Peschen (l.) und Moritz Rummler (r.), hier mit den Gitarristen Felix Nebeling (2.v.r.) und Christian Schmitz (2.v.l.) von „Trapped in the Garage” freuen sich auf „Rock die Ruine”. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Ruine rockt, wenn die jungen Grünen in Geilenkirchen am Samstag, 6. Juni, acht Bands im Schloss Leerodt aufspielen lassen. „Rock die Ruine” ist denn auch der bezeichnende Titel eines Benefizfestivals, das sich gegen Gewalt und Vandalismus richtet.

Die beiden „jungen Grünen” Christina Peschen und Moritz Rummler hatten die Idee zum musikalischen Großereignis in der alten Schlossruine Leerodt. „In Geilenkirchen herrscht ein Mangel an Angeboten für die Jugend”, erklärt Christina Peschen. „Und schon gar nicht in Festivalform”, wirft Moritz Rummler ein.

Den Wunsch nach einem Musikfestival hätten aber zahlreiche Jugendliche immer wieder an die Grünen herangetragen. „,So kann das nicht weitergehen haben wir uns gedacht”, erklären die beiden. Seitdem haben Christina und Moritz alle Hebel in Bewegung gesetzt und viel Aufwand betrieben, um der Geilenkirchener Jugend ein ansprechendes Konzert bieten zu können.

Mit den Gruppen „Development Disorder” (Alternative Rock), „HADG” (Metal, Hardcore), „Headrush” (Classic Rock, Progressive Rock), „Longing for Tomorrow” (Indie, Screamo), „Rohkost” (Deutscher Rock, Indie), „Ryzn” (Rock), „Sacrin” (Alternative Rock) und „Trapped in the Garage” (Indie, Alternative Rock) setzen sich nun regionale acht Bands in Szene, die allesamt ein großes Fanpotenzial besitzen.

Von 16 bis 24 Uhr „rockt die Ruine”, und das zu einem Eintrittspreis von nur drei Euro im Vorverkauf und vier Euro an der „Abendkasse”. Für Getränke und Mahlzeiten zu jugendgerechten Preisen haben die Organisatoren ebenfalls gesorgt.

Einlass ist ab 15 Uhr. Das Terrain um Schloss Leerodt ist beliebt und bekannt für rockige Veranstaltungen, und Schlossherr Albrecht von Wrede stellt die Räumlichkeiten immer gerne für die Jugend zur Verfügung. Auch wenn Christina Peschen und Moritz Rummler Unterstützung in den Geilenkirchener Grünen finden, so haben sie doch das Festival in Eigenregie auf die Beine gestellt. Bei entsprechenden Wetterbedingungen werden viele hundert Musikfreunde in und um die alten Gemäuer erwartet.

Der Erlös aus der Veranstaltung ist für die Jugendarbeit des Stadtjugendrings bestimmt.
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