Rhenania Immendorf möchte in der Kreisliga B eine gute Rolle spielen

Von: agsb
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Rhenania Immendorf hat ein neues Gesicht: Die Mannschaft, die in der kommenden Saison in der B-Liga spielt, sieht sehr jugendlich aus. Foto: agsb

Geilenkirhen-Immendorf. „Der Umbruch ist trotz Abstieg gelungen“, blickte Abteilungsleiter Frank Lohmann vom FC Rhenania Immendorf gelassen zurück und voraus. Vor Jahren war Immendorf eine Macht, da rollte nicht nur der Ball auf dem Sportplatz. „Zurück zu alten Wurzeln“, so heißt die neue Zielsetzung der Rhenania.

Und das bedeutet: „Fußball ohne Geld“. Der alte Vereinsgeist soll wieder Einzug halten, die Identifikation mit dem Verein steht an oberster Stelle.

Dem Vorstand war schon vor ­einem Jahr klar, sportlich durch ein kleines Tal der Tränen gehen zu müssen; ein Abstieg ist immer mit Schmerz verbunden. Jedoch: Der Verein musste die Reißleine ziehen. Die Spieler sollen wieder stolz sein, für Rhenania Immendorf zu spielen.

Peter Kerber ist der neue Trainer

Auf der Suche nach einem neuen Trainer stießen Frank Lohmann und seine Späher auf Peter Kerber. Dieser hatte bei der SG Gangelt-Hastenrath etwas bewegt, stand dort fast ein Jahrzehnt auf der Kommandobrücke, kennt besonders die neue Spielklasse der Rhenania, die Kreisliga B, bestens. Die Verpflichtung sei im Handumdrehen gelungen, zumal Peter Kerber selbst eine neue Herausforderung gesucht und ein sehr gutes Konzept bei der Rhenania erkannt habe, berichtete Lohmann.

Ganz stolz ist die Rhenania auf Spieler Matthias Rehberg. Er hätte weiter in der A-Liga und auch höherklassig spielen können, er entschied sich jedoch, bei Rhenania Immendorf zu bleiben. Und mit Piero Marotta vom VfR Übach-Palenberg kommt auch ein Spieler, der sportlich und menschlich ebenfalls zum Verein passt. Für den Trainer sind dies echte Leitwölfe. Und Leitwölfe sind nötig, denn Peter Kerber muss eine junge Herde zu einer Einheit formen.

Wobei die jungen Wilden schon in der abgelaufenen Saison an sich eine prima Serie spielten. Das Team schlug sich mehr als achtbar und wuchs auf dem Platz schon zusammen, trotzdem reichte es am Ende bekanntlich nicht zum ­Klassenerhalt.

Nun gab es eine weitere Verjüngung durch A-Junioren. Der Verein ist für die Zukunft bestens aufgestellt, jetzt gilt es für Peter Kerber, aus den vielen Seniorenspielern die Mannschaft zu bilden.

Sportlich möchte Rhenania Immendorf in der B-Liga eine gute Rolle spielen, das Wort Aufstieg nimmt aber keiner in den Mund, dies wäre auch vermessen. Für den Klub heißt es nun auch, den eigenen Anhang zu begeistern und dadurch zum Platz zu locken.

Zwei Seniorenmannschaften sind im Spielbetrieb. Abteilungsleiter Frank Lohmann und auch der neue Obmann Serdar Sensoy sind froh, dass alle Spieler mitziehen und besonders die Jugend vor Ehrgeiz brennt. Die Chemie stimmt wieder im Verein; dies zeichnete einst die Rhenania aus. Es war früher schwer, auch nur an einen Punktgewinn in Immendorf zu denken. So soll es in den kommenden Jahren wieder sein, dann sollen die Gegner bereits bei der Anreise „Bammel“ haben. Der eingeschlagene Weg wird weiterhin nicht einfach zu beschreiten sein, wobei der Zusammenhalt aber mehr als Motivation ist.

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