Realschule Geilenkirchen verabschiedet 75 Zehntklässler

Von: g.s.
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Weil es draußen stark regnete, wurde das Abschlussfoto der Schüler der Realschule Geilenkirchen diesmal in der Aula gemacht. Auch Schulleiter Peter Pauli (vorne links) gratulierte. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Loslassen – Zeit für das Weite“, lautete das Motto des Abschlussgottesdienstes der Städtischen Realschule Geilenkirchen. Von ihrer Schule loslassen mussten 45 Schüler und 30 Schülerinnen der Einrichtung am Gillesweg. Mit dem Ende des 10. Schuljahres stehen sie nun neuen Herausforderungen gegenüber.

 Sich vielleicht auf neuen Wegen treffen, könnte für einige von ihnen durchaus möglich sein, sei es auf einer weiterführenden Schule oder bei einer Ausbildung.

„Es ist Zeit zu gehen, wir danken euch für all die Jahre. Auch wenn es weh tut, ist es Zeit für uns zu gehen, wenn es am schönsten ist“, zitierte Schulleiter Peter Pauli bei der Abschlussfeier in der Aula der Realschule den Text eines Liedes von Unheilig. „Gibt es den Zufall? Ist unser Weg vorbestimmt? Welche Umstände, welche Personen führen uns auf unseren Wegen?“, fragte Pauli zu Beginn seiner Ansprache. Es sei für die Schüler geschafft. Sie seien frei von der Last des Schulalltags. Keine Hausaufgaben, Klassen- oder Kursarbeiten, Referate oder ähnliches mehr.

Durchatmen, in Urlaub fahren, auspennen, könnte man meinen. Pauli: „Schöne Gedanken, die von der Realität eingeholt werden, spätestens wenn die weitere schulische oder berufliche Ausbildung beginnt.“ Aber erst einmal sei feiern angesagt und das sei auch richtig und gut so. Die Entlassschüler hätten ein Etappenziel im neuen Leben erreicht und das soll gebührend gewürdigt werden.

Der alte Begriff „Mittlere Reife“ drücke aus, was den Schülern an diesem Tag bescheinigt werde: „Ihr seid auf dem Weg zum Erwachsensein reifer, realer geworden. Ihr habt Wissen, Lebensweisheiten und soziale Kompetenzen von uns in den Rucksack gepackt bekommen.“ Nun würden die jungen Frauen und Männer hinaus in die weite Welt geschickt, um etwas daraus zu machen.

Peter Pauli gab den Schülern gute Wünsche mit auf den Weg. Sie mögen nie alleine im Regen stehen und die Zeit, die vor ihnen liegt optimal nutzen, damit vom Besten auch ein Stück für sie übrig bleibe. Pauli verwies noch darauf, dass 37,3 Prozent der Schüler der Weg zur gymnasialen Oberstufe offen stehe. Aufgelockert wurde die Entlassfeier durch eine unterhaltsame Programmgestaltung mit Gesang, Tanz und verschiedenen weiteren Beiträgen von Schülern der Realschule.

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