Gangelt - Realschüler rennen für Ruanda

Realschüler rennen für Ruanda

Von: g.s.
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Startschuss für den Sponsorenlauf im Rahmen der Projektwoche „Ruanda” der Realschule Gangelt: Schülerinnen und Schüler der 7er-Klassen laufen los. Foto: Georg Schmitz

Gangelt. Seit Anfang des Jahres 2000 besteht eine Patenschaft zwischen der Realschule Gangelt und einer Schule in Nyanza im Südosten von Ruanda. Mit einer Projektwoche hat die Realschule die „Entwicklungsländer am Beispiel Ruanda” thematisiert.

Bereits in der Vergangenheit wurden verschiedene Spendensammlungen für die Schule in Nyanza durchgeführt. So konnte hier 2004 eine neue Regenwassersammelanlage installiert werden.

Seit 2006 wird der Schwerpunkt für die Aktionen innerhalb der Projektwoche auf Vorschlag des Vereins „Wir für Ruanda” nur wenige Kilometer jenseits der Landesgrenzen in der demokratischen Republik Kongo liegen. In dem ähnlich wie in Ruanda strukturierten Gebiet gibt es in Birambizo und Bugina je eine weiterführende Schule, die in den Jahren des blutigen Bürgerkriegs weitgehend zerstört und noch nicht ausreichend wieder aufgebaut wurde.

Kontakt per E-Mail

Es bestehen bereits Kontakte mit dem dortigen Gemeindepfarrer und schon bald soll den Schülerinnen und Schüler ein Kontakt über E-Mail ermöglicht werden.

Die Inhalte der Projektwoche werden methodisch unterschiedlich mit den Schülern erarbeitet, die Unterrichtsmaterialien kontinuierlich ergänzt und gegebenenfalls aufbereitet. Die Geld- und Sachspenden kommen konkret der Patenschule zugute.

Im Rahmen der Projektwoche starteten 85 Mädchen und Jungen der 7er Jahrgänge erneut zu einem Sponsorenlauf. Die Schüler im Alter von 12 und 13 Jahren hatten unter ihren Lehrern Markus Fabricius, Ludwig Otten, Bernhard Dabrock, Udo Gordziel und Bernd Krüger im Vorfeld Sponsoren für den einstündigen Lauf um den Gangelter Kahnweiher aktiviert.

Für eine Runde - und das waren immerhin 968 Meter - hatten die Schüler mit ihren Sponsoren eine individuellen Betrag festgelegt.

Um 10.45 Uhr fiel der Startschuss für den „Ruanda-Lauf”, den der schuleigene Sanitätsdienst überwachte. Nach der Projektwoche findet noch eine Präsentation der Ergebnisse und eine Scheckübergabe statt.
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