Rathausplatz: Winterfeste Dachterrasse statt Zeltkonstruktion

Von: mh
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So soll nach den Plänen des A
So soll nach den Plänen des Architekturbüros Klee der Pavillon des Biergartens am Rathausplatz in Übach aussehen. Zeichnung: Büro Klee

Übach-Palenberg. Mit einer ansehnlichen und vor allem für die Stadt kostenlosen Aufwertung des Rathausplatzes in Übach befasste sich der Übach-Palenberger Bau- und Umweltausschuss.

Nachdem die Ausschussvorsitzende Silvia Gillen (CDU) Peter Kremer (UWG) als neuen sachkundigen Bürger für den Ausschuss verpflichtet hatte, trug Hedi Klee vom Architekturbüro Klee die Planung für die Änderung des Biergartens am Rathausplatz vor.

Demnach beabsichtigt der Betreiber des Biergartens, die derzeit vorhandenen Zeltkonstruktionen für die Außengastronomie durch einen winterfesten Pavillon mit Dachterrasse zu ersetzen. Voraussetzung dafür ist, dass der Betreiber 700 Quadratmeter an Baufläche von der Stadt erwerben kann, und dass die Stadt die baurechtlichen Voraussetzungen mit einer Änderung des Bebauungsplanes schafft.

Architektin Hedi Klee warb für die Pläne, indem sie von einem bürgernahen bleibenden Treffpunkt im Stadtzentrum sprach. Sie wies auch darauf hin, dass keiner der auf dem Rathausplatz vorhandenen Parkplätze durch den Bau angetastet wird, und dass der Biergartenwirt auch bereit ist, die dort vorhandenen öffentlichen Toilettenanlagen zu sanieren.

Mit ihrer Darstellung stieß sie bei allem Fraktion des Ausschusses auf Gegenliebe, wobei Josef Fröschen (CDU) nochmals auf die Bedeutung der öffentlichen Toilettenanlage und den Erhalt der dort stehenden Plakat- und Informationskästen hinwies. Der Ausschuss nahm die vorgestellte Planung zustimmend zur Kenntnis.

Achim Engels vom Fachbereich Stadtentwicklung in Übach-Palenberg stellte anschließend Pläne für eine veränderte Verkehrsführung am Rathausplatz vor, die ähnlich wie die Biergartenpläne für mehr Urbanität im Stadtbild, aber auch für mehr Verkehrssicherheit sorgen sollen.

Nach diesen Plänen soll die Führung der Dammstraße verändert werden und zwar so, dass sie an dem neuen Hochhaus am Rathausplatz vorbeiführt und genau gegenüber der Straße An der Linde mündet, womit eine gerade Weiterführung zur L 225 (Friedrich-Ebert-Straße) entsteht.

Im Weg ist dabei allerdings die Brunnenanlage auf dem Rathausplatz, die jedoch - so Engels - ohnehin nicht mehr zeitgemäß ist. Der Platz würde sich nach den vorgestellten Plänen so vergrößern, dass zum Beispiel bei Festlichkeiten ein Festzelt von gängiger Größe aufgestellt werden könnte.

Vorgestellt wurde im Ausschuss auch die Planung für den Neubau der Klosterstraße zwischen Franz-von-Sales-Straße und Schulstraße in Marienberg. Heiko Schmelzer vom gleichnamigen Ingenieurbüro erläuterte zwei Möglichkeiten, wie sie bereits in einer Einwohnerversammlung präsentiert worden waren.

Die Straße erhält demnach einen neuen Asphaltbelag, wobei gleichzeitig der Mischwasserkanal saniert werden soll. Die Fahrbahnbreite liegt für beide Alternativen bei sechs, bei Verengungen bei vier Metern. Bei Variante eins sollen Parkplätze nur markiert und eventuell mit Pflanzkübeln abgetrennt werden.

Die zweite Variante mit gepflasterten Parkplätzen und Baumscheiben würde teuerer werden. Wie bereits die Einwohner sprachen sich auch die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses für die preisgünstigere Variante eins (377.000 Euro) aus.
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