Rat will mit GK-Kennzeichen für die Stadt werben

Von: mh
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GK-Kennzeichen
Wenn es nach dem Willen des Geilenkirchener Stadtrates geht, dann gibt es demnächst wieder vermehrt GK-Kennzeichen an Fahrzeugen im Kreis Heinsberg - eines davon besitzt Elke Popp als Fahrerin ihrer geliebten Ente schon jetzt. Foto: Schaum

Geilenkirchen. Wenn es nach dem Willen des Geilenkirchener Stadtrates geht, dann gibt es demnächst wieder vermehrt GK-Kennzeichen an Fahrzeugen im Kreis Heinsberg.

Bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen stimmte der Rat am Mittwochabend dem Antrag der SPD-Fraktion auf Wiedereinführung des GK-Kennzeichens zu.

Für seine Fraktion begründete Horst-Eberhard Hoffmann den Antrag unter anderem mit der Werbewirksamkeit für die Stadt und verwies auf dem Kreis Düren, wo es bereits 3500 Anträge auf die Wiedereinführung des Jü-Kennzeichens für Jülich gegeben habe. Die Zustimmung fiel den Ratsmitgliedern leicht, denn schließlich sind für die Stadt weder Kosten noch Einnahmen mit einem möglichen GK-Kennzeichen verbunden.

Christian Kravanja (Bürgerliste) brachte es auf den Punkt, als er sagte: „Dann kann der Kreis sich über neue Gebühreneinnahmen freuen”. Ein wenig trübte Beigeordneter Herbert Brunen jedoch eine mögliche Vorfreude auf das „GK”. Nicht die Stadt oder der Kreis entschieden über die Wiedereinführung des Kennzeichens, sondern das Land in Zusammenarbeit mit dem Bund, was zumindest einige Zeit dauern könne.

Falls es zur Wiederbelebung von „GK” kommt, wird das Kenneichen nur eine Wahlmöglichkeit und nicht obligatorisch sein.

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