Geilenkirchen - Raser stoppen und Einbrecher erkennen

Raser stoppen und Einbrecher erkennen

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Geilenkirchen. Die „fünfte Runde“ ihres Sicherheitsprogramms hat die Kreispolizeibehörde Heinsberg am Donnerstag mit dem geografischen Schwerpunkt Geilenkirchen umgesetzt.

Nach dem Motto: „Raser stoppen und Einbrecher erkennen!“ wurden die Beamten der Kreispolizeibehörde Heinsberg bei zahlreichen Kontrollen unterstützt von Beamten der Einsatzhundertschaft Mönchengladbach.

Wieder lag das Ziel der Aktionen in der Verhinderung des „Killers Nr. 1“ bei schweren Verkehrsunfällen mit Personenschäden, der Geschwindigkeit. Aber auch Kontrollen zur Verhinderung der nach wie vor hohen Zahlen im Bereich der Wohnungseinbrüche wurden wahrgenommen.

Termin beim Richter

Schon früh stellte sich ein berichtenswerter Erfolg ein. Eine 45-jährige Frau, die mit ihrem Mofa unterwegs war und kontrolliert wurde, hatte mehrfach Pech. Den Beamten fiel zunächst auf, dass sie deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Bei der Überprüfung des Mofas stellte sich heraus, dass sie das Gefährt manipuliert hatte. Dies führte dazu, dass das Zweirad nur mit einem Führerschein gefahren werden durfte, den sie nicht hatte. Schließlich fanden die Beamten bei der Durchsuchung auch noch mehrere Betäubungsmittel. Die Frau wurde vorläufig festgenommen mit der Vorgabe, sie dem Haftrichter vorzuführen.

Elfmal „Autotelefon“

Die Bilanz des Tages: Insgesamt wurden mehr als 2800 Fahrzeuge gemessen. 137 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden festgestellt. Es mussten fünf Anzeigen gefertigt werden. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung in einem 50-km/h-Bereich lag bei 25 km/h, in einer 70er-Zone lag sie bei mehr als 30 km/h.

Neben der Geschwindigkeit wurden auch andere Verkehrsverstöße geahndet. So notierten die Beamten insgesamt 35 mal das Nichtbeachtungen von Stop-Zeichen, 23 Verkehrsteilnehmer hatte nicht den geforderten Sicherheitsgurt angelegt und elfmal hatte der Fahrzeugführer ein Mobiltelefon widerrechtlich benutzt.

Bei vier Verkehrsteilnehmern bestand der Verdacht, dass sie alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Drogen mit dem Fahrzeug unterwegs waren. In zwei Fällen erhärtete sich der Verdacht, so dass ihnen eine Blutprobe entnommen wurde.

Hinzu kamen Verstöße gegen die Ladungssicherungspflicht, das Abfallbeseitigungsgesetz, ebenso wie falsches Verhalten gegenüber Fußgängern und von Radfahrern.

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