Geilenkirchen - Radwege in Geilenkirchen: Wo soll es langgehen?

Radwege in Geilenkirchen: Wo soll es langgehen?

Von: Georg Schmitz
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Die Nässe macht Ärger bei den Bauarbeiten in der City. Deshalb soll ein Zelt errichtet werden, dass den Beton trocknen lässt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Nach etwas mehr als einer Stunde waren die sechs Tagesordnungspunkte des Umwelt- und Bauausschusses am Dienstagabend abgehakt. Nach der Bestellung von Schriftführer und Stellvertreter sowie der Verpflichtung von sechs sachkundigen Bürgern schritt Ausschussvorsitzender Karl-Peter Conrads gleich zur Tagesordnung.

Dabei ging es um eine Beteiligung der Stadt Geilenkirchen an dem Projekt „Green Gecco”.

Das Projekt, an dem die RWE Innogy GmbH zu 51 Prozent sowie ein Zusammenschluss von Stadtwerken und Städten zu 49 Prozent beteiligt sein werden, dient der Realisierung von Konzepten im Bereich der erneuerbaren Energien.

Diskussionsbedarf

Auf die Frage mehrerer Ausschussmitglieder nach den Risiken bei einer Beteiligung machte Conrads klar: „Das Risiko für Geilenkirchen bei einer Beteiligung von 0,003 Prozent wären 257 Euro.” Ansonsten waren sich die Mitglieder über die Fraktionsgrenzen hinweg einig, dass eine Investition in regenerative Energien sinnvoll sei, und gaben einstimmig grünes Licht für eine Beteiligung der Stadt Geilenkirchen an „Green Gecco”.

Ein wenig Diskussionsbedarf gab es beim nächsten Thema „Radwege”. Der Kreis Heinsberg aktualisiert derzeit das Konzept zu den „straßenbegleitenden Radwegen” entlang von Kreisstraßen. Die Verkehrssicherheit soll verbessert und ein funktionstüchtiges Radwegenetz in Kombination mit den touristisch geprägten Routenführungen vervollständigt werden. Die Kommunen sollen zu den geplanten Radwegen Stellung nehmen.

Auf dem Gebiet der Stadt Geilenkirchen sind neue Radwege entlang der K 3 zwischen Gillrath und Birgden, entlang der K 4 zwischen der B 221 bei Tripsrath und dem Ortseingang Straeten sowie entlang der K 24 zwischen den Einmündungen Dürener Straße bei Immendorf und der Verbindungsstraße nach Apweiler vorgesehen.

Als weitere Maßnahmen fordert die Stadt Geilenkirchen die Errichtung von Radwegen entlang der K 6 zwischen Lindern und Gereonsweiler sowie entlang der K 3 bei Teveren zwischen der Müncherather Straße und der Einmündung Von-Grimberg-Straße. Um auf den Radweg nach Straeten zu gelangen, müssten die Radfahrer bei Realisierung der Planung vom Kreis die stark befahrene B 221 queren, gaben die Mitglieder zu bedenken. Der Ausschuss brachte eine andere Variante von Tripsrath mit Weg durch die Unterführung der B 221 und weiter entlang des Hatterather Waldes ins Gespräch.

Heinz Kohnen (CDU) regte an, einen Radweg zwischen Nirm und Randerath zu installieren. Gerd Latour (Freie Bürgerliste) sprach sich gegen den Radweg entlang der K 3 aus und forderte vielmehr, diesen naturnah über die Wirtschaftswege durch die Felder nach Birgden zu führen.

Dr. Stephan Evertz (Grüne) sprach sich ebenfalls gegen einen Radweg entlang der K3 aus und schlug stattdessen vor, den Radverkehr auf vorhandenen Wirtschaftswegen zu ertüchtigen.

Informationen gab es von der Verwaltung zum Verlauf der Bauarbeiten in der City. Tiefbauamtsleiter Hans-Josef Bröhl erklärte erneut, dass sich die Arbeiten aufgrund des Regens verzögert haben. „Die Betonbrücke muss abgeklebt werden, aber der Beton muss trocken sein”, so Bröhl. Deshalb sei eine Firma aus Düren seit Dienstag damit beschäftigt, ein Zelt über die Brücke aufzubauen, damit Schritt für Schritt die Isolierarbeiten vom Kreisverkehr bis Richtung Kreissparkasse in Angriff genommen werden können. Der „Klebebetrieb” stehe bereits auf Abruf.

In den nächsten Tagen werde die Firma Dohmen eine Fahrbahn auf der Seite des St.-Ursula-Gymnasiums einrichten, damit der Verkehr während der Bauarbeiten weiter fließen kann.
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