Radweg an L19 zwischen Kückhoven und Immerath soll bald kommen

Von: Helmut Wichlatz
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Die L 136 wird am Sonntag, 2. Juli, wenn die zweite Etappe der Tour de France durch die Region führt zum Radfahrweg. Foto: imago/blickwinkel

Erkelenz. Der Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr beschäftigt sich als Teil des Runden Tisches mit den Verkehrsfragen in und um Erkelenz. Neben dem Busverkehr und barrierefreien Querungshilfen ist auch der Fahrradverkehr ein Thema des Arbeitskreises. Dazu gab es beim letzten Treffen in der Leonhardskapelle erfreuliche Neuigkeiten.

Nicole Stoffels, die das Thema Fahrrad im Rahmen des Stadtmarketings betreut, wusste zu berichten, dass die Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger auf der L19 in Richtung Kückhoven „endlich“ verbessert werde. Geplant ist ein rund 1,2 Kilometer langer kombinierter Fuß- und Radweg auf der Fahrbahnseite in Richtung Kückhoven. Profitieren sollen von dem rund 300.000 Euro teuren Weg rund 3000 Bürger aus Kückhoven und Immerath (neu).

Konkretes Datum steht nicht fest

Die Wege sollen rund zweieinhalb Meter breit und durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt werden. Ein konkretes Datum für die Umsetzung der langersehnten Maßnahme konnte Stoffels nicht nennen, verwies aber darauf, dass der Maßnahme beim Landesbetrieb Straßenbau NRW und beim zuständigen Regionalrat eine hohe Priorität habe. So könne durchaus mit einem Baubeginn im kommenden Jahr gerechnet werden.

Für Radwege habe das Land ein jährliches Programm von rund zehn Millionen Euro aufgelegt, ergänzte der CDU-Vorsitzende Peter London. Wichtig sei, dass die Notwendigkeit der Maßnahme erkannt worden sei. Auch wenn noch keine Detailplanungen vorliegen, wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Jürgen Seeler, forderte, dass seitens der Stadt auf eine zügige Umsetzung gedrängt werden müsse. „Es wäre schön, wenn der Radweg Ende nächsten Jahres fertig wäre“, sagte er.

Ein Thema, mit dem der Arbeitskreis noch nicht zufrieden ist, ist die Parkplatzsituation in der Erkelenzer Innenstadt. Seeler regte an, dass an Stelle des alten Amtsgerichtes, das nach dem Umzug in den Neubau gegenüber zurückgebaut wird, ein Parkplatz angelegt werden könnte. Im Gespräch ist unter anderem ein Einkaufscenter, wie der Bezirksausschussvorsitzende Klaus Steingießer berichtete. Auch für diesen Bereich gebe es aber noch keine konkrete Planung. Einigkeit herrschte darüber, dass das Thema Parkplätze nicht optimal gelöst sei.

Reanimiert werden soll die Aktion „Nette Toilette“, mit der der Einzelhandel der Stadt vor einiger Zeit angetreten war. Durch eine entsprechende Kennzeichnung am Eingang wiesen die Geschäftsinhaber darauf hin, dass man bei ihnen die Toilette benutzen kann. Mittlerweile sei diese Aktion ein wenig in Vergessenheit geraten, erklärte Seeler und regte an, wieder gezielt dafür zu werben.

Kritikpunkt Bodenschwellen

Ein großer Kritikpunkt ist für den Arbeitskreis die Querungshilfe auf der Südpromenade in Höhe des von der Lebenshilfe betriebenen Cafés Inclusio. Die dort angebrachten Bodenschwellen seien für Radfahrer und Menschen mit Rollatoren gleichermaßen ungeeignet, lautet die Kritik. Dieses Thema werde aber bereits vom Behindertenbeauftragten Andreas Ullmann bearbeitet.

Voraussichtlich könne dazu schon beim Treffen des Arbeitskreises „Fahrradfreundliche Stadt“ am 30. Juni berichtet werden, erklärte Steingießer.

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