Radwandertag: Auf der Route 36 eine Runde drehen

Von: mabie
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Die Jungs vom Radsportclub „Alt-Übach“ mit dem Vorsitzenden Detlef Becker (links) hatten ihren Spaß. Foto: Markus Bienwald
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Vom Übacher Rathausplatz aus machten sich die Radfahrer zum 25. Niederrheinischen Radwandertag auf (linkes Foto). Die Jungs vom Radsportclub „Alt-Übach“ mit dem Vorsitzenden Detlef Becker (l., mittleres Bild) hatten ihren Spaß. Die genaue Planung der Route war dank der ausgehändigten Karten kein Problem. Foto: Markus Bienwald
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Vom Übacher Rathausplatz aus machten sich die Radfahrer zum 25. Niederrheinischen Radwandertag auf (linkes Foto). Die Jungs vom Radsportclub „Alt-Übach“ mit dem Vorsitzenden Detlef Becker (l., mittleres Bild) hatten ihren Spaß. Die genaue Planung der Route war dank der ausgehändigten Karten kein Problem. Foto: Markus Bienwald
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Vom Übacher Rathausplatz aus machten sich die Radfahrer zum 25. Niederrheinischen Radwandertag auf (linkes Foto). Die Jungs vom Radsportclub „Alt-Übach“ mit dem Vorsitzenden Detlef Becker (l., mittleres Bild) hatten ihren Spaß. Die genaue Planung der Route war dank der ausgehändigten Karten kein Problem. Foto: Markus Bienwald

Gangelt/Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Ob es am langen Viertelfinalabend gegen Italien lag, oder ob die Menschen sich vor dem sehr wechselhaften Wetter fürchteten, blieb am Ende des 25. Niederrheinischen Radwandertages am Sonntag offen. „Trotzdem habe ich das Gefühl, dass heute weniger Leute unterwegs sind“, sagte am Rande der offiziellen Eröffnung in Geilenkirchen Bürgermeister Georg Schmitz.

Wie sein Amtskollege Wolfgang Jungnitsch (CDU) in Übach-Palenberg, übernahm er persönlich den offiziellen Startschuss zum Radvergnügen. Und er freute sich, dass doch mehr als 50 Starter am Geilenkirchener Rathaus erschienen waren. Etwa genauso viele „Fietser“ fanden sich auf dem Übacher Rathausplatz ein.

Dort holte Jungnitsch die Startpistole aus dem Etui und ließ die Teilnehmer mit lautem Knall auf die verschiedenen Strecken los. Dabei gab es in Übach-Palenberg „nur“ die Route Nummer 36, die über Geilenkirchen, Gangelt und dem niederländischen Onderbanken zurück in die ehemalige Bergbaukommune führte.

Wer sich ein wenig Zeit ließ, der durfte dort übrigens auch seinen Spaß haben. „Wir haben hier einiges aufgebaut“, erklärte Jutta Gündling von der Stadtverwaltung Übach-Palenberg. Dabei hoffte sie genauso wie Albert Spiertz vom Biergarten, der am Vorabend noch eine grandiose Fußballnacht feiern durfte, auf gutes Wetter, und wurde zumindest zu Beginn nicht enttäuscht.

Denn bei Temperaturen um die 20 Grad, einem nicht zu starken Wind und dank der Ausstattung aller Starter mit übersichtlichen Routenplänen, dürfte es nicht schwierig gewesen sein, von einem zum nächsten offiziellen Startpunkt zu gelangen. Und das war auch wichtig, denn „sobald Sie drei Stempel haben, können Sie heute Abend an der Tombola teilnehmen“, erklärte Georg Schmitz.

Programm an den Startpunkten

Wer also in Übach losfuhr, konnte sich nach dem dritten Stempel und rund 20 Kilometern Radwegstrecke schon auf den möglichen Gewinn eines von insgesamt 60 verlosten Rädern freuen.

Das freute natürlich auch die ganz offiziellen Radsportfreunde wie die fünf Jungs vom Radsportclub „Alt-Übach“ Übach-Palenberg. „Wir sind heute zwar nur zu Fünft, haben aber trotzdem einen Riesenspaß“, freute sich Vorsitzender Detlef Becker.

Dass bei der ausgedehnten Route auch der Rückweg nicht unterschätzt werden sollte, war angesichts der 70 am Radwandertag angebotenen Radrundstrecken zwischen 30 und 70 Kilometern Länge natürlich klar. Trotzdem gab es bei den 72 Städten und Gemeinden rund um den Niederrhein auch die Chance, zusätzlich elf familienfreundliche Kurzstrecken zu fahren.

Infos für Radler, Bücher und auch die Chance, sich sein Bike reparieren lassen zu können, gab es an den Start- und Zielpunkten auch. Und es gab natürlich immer das Angebot zum Verweilen, zum Beispiel am malerischen Kahnweiher am Infocenter in Gangelt oder eben an den Rathäusern in Geilenkirchen und Übach-Palenberg.

In Geilenkirchen übernahm das Seniorenorchester Onderbanken wie schon seit etlichen Jahren wieder die musikalische Eröffnung mit an die Fußball-Europameisterschaft angepasstem Programm. Am Übacher Rathausplatz lag die die Programmgestaltung bis zur abendlichen Tombola bei der Privat-Musikkapelle Scherpenseel.

Wer am Abend dann genug hatte vom Unterwegssein auf zwei Rädern, der durfte dort noch beim Public Viewing erleben, gegen welchen Gegner die Deutsche Nationalelf am Donnerstag dann antritt.

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