Radler mit Musik und Sekt auf Tour

Von: mabie/g.s.
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Umrahmt von rund 50 weiteren Startern, begab sich auch Radlegende Josef „Jupp“ Fröschen (vorne, 5.v.l.) auf die Route 36. Foto: Markus Bienwald
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Auf dem Platz vor St. Marien fiel am Sonntagmorgen der Startschuss. Hier wurde auch ein buntes Programm geboten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Es mag an der Ferienplanung oder an der Wettervorhersage gelegen haben, dass am Sonntag in Geilenkirchen beim 23. Niederrheinischen Radwandertag nicht ganz so viele Menschen am Morgen in die Pedale traten wie in früheren Zeiten.

Das tat der Freude der Teilnehmer aber keinen Abbruch. Seit 1999 nimmt auch die Stadt Geilenkirchen am Niederrheinischen Radwandertag teil, der 1992 ins Leben gerufen wurde.

Um 10 Uhr schwangen sich vor der St.-Marien-Kirche mit dem Startschuss 51 Frauen und Männer auf die Drahtesel und strampelten sich auf eine der 48,3, 49,2 und 51,1 Kilometer langen Strecken. Während die rund 50 jung gebliebenen Musiker des Seniorenorchesters Onderbanken auf dem Marktplatz in Geilenkirchen aufspielten, machte sich Bürgermeister Thomas Fiedler für den Startschuss fertig.

Heuschrecken am Start

Am Rande präsentierte Buchhändler Lyne von de Berg touristische Informationen und Kartenmaterial, und am Informationsstand der Stadt verteilte Roswitha Beckers Äpfel und Bananen und hängte den Radlern schwarz-rot-goldene Ketten um den Hals. Noch am Morgen hatte Marktmeister Detlef Kerseboom die letzten Wegweiser für den Radwandertag mit Kabelbindern an Masten in der Innenstadt angebracht. Das Deutsche Rote Kreuz hatte den Sanitätsdienst übernommen und für den Notfall ein Zelt aufgebaut.

Mehr als 50 Starter verzeichnete die Stadtverwaltung Übach-Palenberg schon pünktlich um zehn Uhr. Über den Tag hat sich diese Menge vervielfacht. Unter den Teilnehmern war auch die lustige Truppe der „Heuschrecken“, die aus allen Stadtteilen zum Übacher Rathausplatz geschwärmt waren, um von dort aus die Route 36 unter die Räder zu nehmen. Und damit die knapp 50 Kilometer auf der ganzen Route 36 auch mit ein wenig Schwung angegangen werden konnten, gab es vor dem offiziellen Startschuss zunächt einen kleinen Becher Sekt für alle erwachsenen Mitfahrer. Ein Startschuss war es indes nicht, den Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch abfeuerte. Denn die eigens mitgebrachte Startpistole hatte leichte Startprobleme.

Einer von denen, die warteten, während andere es vorzogen, auch ohne offizielles Startsignal die Strecke zu entern, war Übach-Palenbergs Radlegende Josef „Jupp“ Fröschen. Der 78-Jährige ist von Beginn an bei den Niederrheinischen Radwandertagen. „Wenn ich nicht mehr mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren kann, dann fehlt etwas im Stadtbild“, meinte der wie immer gut aufgelegte Radexperte. Und er kannte auch die Tücken der Route 36, denn vor allem im Bereich Heide könne es etwas sandig werden, sagte er. Das machte denen, die am Rathausplatz fürs leibliche Wohl, die Fitness der Räder sowie Spiel und Spaß zuständig waren, nicht viel aus. Denn mit einer Hüpfburg, einem Bewegungsparcours für Kinder und nicht zuletzt der von Sängerin Clarissa Engels unterstützten Musik der Big Band der Privat-Musikkapelle Scherpenseel war der jüngste Radwandertag mehr als nur eine kurze Stippvisite wert.

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