Propaganda-Affäre: Pickartz reagiert auf Kritik an SPD

Von: jpm
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Übach-Palenberg. Alf-Ingo Pickartz, Vorsitzender der Übach-Palenberger SPD, verwahrt sich und seine Partei gegen laut gewordene Kritik am Umgang mit der Übach-Palenberger Propaganda-Affäre.

Die Kritik war zunächst von Lothar Bildhauer, einem stadtbekannten SPD-Urgestein, geäußert worden. Bildhauer hatte nach fast 40 Jahren Mitgliedschaft kürzlich sein Parteibuch abgegeben und dies neben Unzufriedenheit mit der Mutterpartei auch mit der seiner Meinung nach zu zahmen Reaktion der lokalen Genossen auf das Bekanntwerden der Bezahlung des Propaganda-Autoren Hartmut Urban mit Steuergeld begründet. Leserbriefschreiber Willi Steins hatte Bildhauer anschließend in seiner Kritik unterstützt.

Pickartz stellt nun klar: „Wir haben von Anfang an, auch in den Medien, die moralischen Verfehlungen der CDU im Kommunalwahlkampf verurteilt. Die von mir eingeklagte Entschuldigung, nicht nur bei uns Sozialdemokraten, sondern bei allen Übach-Palenberger Wählerinnen und Wählern, steht noch aus.“

Den „deutlich angezählten Bürgermeister“ Wolfgang Jungnitsch abzusetzen, wäre sicherlich ein Erfolg für die SPD gewesen, so Pickartz – aber nicht für die Stadt. „Ein Rathaus, in dem die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist geschwächt. Es sollte sich aber in den Verhandlungen mit den Großinvestoren auf Augenhöhe bewegen, um für unsere Stadt nachhaltig gute Resultate zu erzielen. Lothar Bildhauer hat dies alles wohl nicht bedacht.“

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