Projektwoche: Trommeln vertiefen das Gefühl für Afrika

Von: g.s.
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Der Unterricht im Trommeln machte den Jungen und Mädchen der Katholischen Grundschule Geilenkirchen sichtlich Spaß. Foto: Georg Schmitz
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Während der Projektwoche „Afrika“ wurden auch Rundhütten aus Ton und Stroh sowie Masken (Bild) hergestellt.

Geilenkirchen. Hätten die Besucher alle Stationen quer durch die Klassen intensiv mit den Kindern teilen wollen, mussten sie sich beeilen. Denn es standen gerade einmal etwas mehr als zwei Stunden für die Besichtigung der Ergebnisse der Projektwoche zur Verfügung.

Aber dafür spielte sich einiges in der Turnhalle ab; dort hatten die Jungen und Mädchen vor großem Publikum ihren Auftritt. Die Kinder der Katholischen Grundschule (KGS) hatten eine ganze Woche lang ihre Fantasien und Erlerntes beim Thema „Afrika“ zum Ausdruck gebracht.

Das notwendige Basiswissen war den Kindern von Montag bis Donnerstag von den Lehrerinnen und Lehrern in den ersten beiden Stunden des Unterrichts vermittelt worden. Wie es mit der Schule in Afrika aussieht, die Lebensweisen im Vergleich zu Deutschland, Probleme wie Armut und Wasserknappheit, all dies kam zur Sprache.

In der dritten und vierten Stunde beschäftigten sich die Grundschüler mit den von ihnen gewählten Projekten. Die Kinder brachten das in Form schöner bunter Bilder, von Bastelarbeiten oder der Fertigung klangvoller Instrumente zum Ausdruck. Selbst afrikanische Leckereien standen beim Kochkurs auf dem Stundenplan. Ein Klassenraum war in einen Dschungel verwandelt worden, in einem anderen wurden afrikanische Rundhütten aus Ton und Stroh – in kleinerem Maßstab, aber detailgetreu nachgebaut.

Die exotische Tierwelt mit Löwe, Elefant, Nashorn, Leopard, Büffel und Giraffe schaute den Eltern der Kinder von vielen bunten Bildern bereits in der Pausenhalle entgegen. Voller Begeisterung waren die 351 Jungs und Mädels die ganze Woche über bei der Sache und sicherlich hätten sie gerne weitere Schulwochen gegen derart kreativen Unterricht eingetauscht.

Doch auch die Projektwoche hatte ein Ende, und zum finalen Schultag der Woche präsentierten die Schülerinnen und Schüler der KGS die tollen Ergebnisse ihres außergewöhnlichen Schaffens in den Klassenräumen und Fluren. „It‘s Time for Africa“, schallte es aus dem Lautsprecher, und Trommelwirbel machten auf den fernen Kontinent aufmerksam.

Zum krönenden Abschluss der Projektwoche trommelten die Grundschüler „für alle Kinder dieser Welt“. Die Animationsgruppe von „Trommelzauber“ aus Köln ist im Besitz von rund 400 Schlagin­strumenten und hatte für jeden Schüler eine Trommel mitgebracht. Die Jungen und Mädchen hatten fleißig geübt, und das kollektive Spektakel machte ihnen sichtlich Spaß.

Schulleiter Dr. Paul Mohr hatte die Eltern in der Turnhalle der KGS begrüßt und sie auch zum Mitsingen eingeladen. Gesang und ein einstudierter Tanz der Kinder fanden die Eltern derart faszinierend, dass sie viele Szenen fürs Familienalbum fotografisch festhielten. Aus Anlass der Misereor-Fastenaktion „Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen“ hatte die Schule die Anwesenden um eine Spende gebeten, wobei spontan 221,94 Euro zusammen kamen.

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