Projektwoche an der KGS Geilenkirchen

Von: Georg Schmitz
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Die Blockflötengruppe bildete mit ihren Beiträgen den Auftakt für die Abschlussveranstaltung der KGS-Projektwoche „Wir wachsen in die Welt hinein“. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit 330 Schülerinnen und Schülern ist die KGS Geilenkirchen in der Brucknerstraße noch immer die kinderreichste Grundschule im Stadtgebiet. Einmal im Jahr werden die Jungen und Mädchen in eine Projektwoche eingebunden, die sich in diesem Jahr unter dem Titel „Wir wachsen in die Welt hinein“ dem „Tag des Glücks“ widmete.

„Eine Stärkung der Sozialkompetenzen der Kinder ist das Ziel“, erläutert Schulleiter Dr. Paul Mohr. Jahrgangsübergreifend widmeten sich die Kinder verschiedenen Komplexen, die irgendwie mit der Thematik zu tun hatten. Im Verlauf der Woche stand das Lesen von Büchern auf dem Stundenplan, die sich mit Glück, Gefühl aber auch Angst befassten. Eine Klasse entwarf eine Fotostory, eine andere bastelte einen Glücksrucksack. Gemeinsame Spiele hatten das Ziel, die Teamfähigkeit jedes Einzelnen zu stärken. In Anlehnung an das englische Buch „Glad Monster“ fertigten Schülerinnen und Schüler tolle Masken, deren „Gesichtsausdrücke“ verschiedene Stimmungslagen widerspiegelten.

T-Shirts wurden bemalt und ein schöner KGS-Baum entworfen und auf die Wand gemalt. Der Baum könnte in Zukunft sogar als neues Schullogo Verwendung finden. Die Jungen und Mädchen waren auch in der Stadt unterwegs und hatten dort Passanten gefragt „Was ist für Sie Glück?“. Die meisten Antworten waren einleuchtend, denn Familie und Gesundheit standen ganz oben an. Freunde, Zufriedenheit oder einfach nur Zeit zählten ebenfalls zu den Wünschen wie auch „wenn die Sonne scheint“. Doch auch der Sechser im Lotto war unter den Antworten zu finden und für einen Befragten war Glück das Gegenteil von Pech.

Die Eltern zeigten sich bei der Präsentation der Ergebnisse begeistert von der Schaffenskraft ihres Nachwuchses. Schulleiter Dr. Paul Mohr begrüßte die Zuschauerschar in der proppevollen Aula der KGS und machte den Weg frei für Unterhaltung und Spiel.

Die Blockflötengruppe machte den Anfang, bevor sich zwei Dutzend Kinder mit fröhlichen Liedern vorstellten.

Eine Gruppe von Schülern hatte ein Theaterstück einstudiert und brachte es zur Aufführung. Auch das Schattentheater fand viel Anklang. Der Förderverein hatte zudem eine Cafeteria organisiert, die mit von den Eltern gespendeten Kuchen und Torten reichlich bestückt war. Die Kinder zeigten sich jedenfalls begeistert von der Projektwoche und würden gerne weitere Wochen gegen derart kreativen Unterricht tauschen.

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