Prinzenorden tendiert „zu roter Farbe”

Von: Georg Schmitz
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Geilenkirchens Stadtprinzenpaar Marko und Conny Banzet (M.) nahm mit seinem Hofstaat die Luna Lounge im närrischen Sturm. GKV-Präsident Willi Jabusch und Geschäftsführer Artur Coenen überreichten Zepter und Prinzenkappe, Ehrenpräsident Franz-Michael Jansen hielt die Laudatio auf die jungen Tollitäten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Bemühungen des Geilenkirchener Karnevalsvereins (GKV), seine Aktivitäten zu intensivieren, tragen Früchte. Zwar können die Innenstadt-Karnevalisten im Jubiläumsjahr 33 nach Gründung noch nicht an frühere Glanzzeiten in der Stadthalle anknüpfen, doch nachdem sich ein Prinzenpaar gefunden hat, sind sie auf dem besten Weg in eine erstarkte närrische Zukunft.

Bei der Prinzenproklamation des GKV war die Luna Lounge in Niederheid-Fürthenrode mit rund 250 Besuchern und befreundeten Karnevalsgesellschaften proppenvoll. Mit Helmut Schröders, bekannt als „Singender Wirt” aus Straeten, ist Stimmung angesagt. Er moderierte in seiner markanten, ungezwungenen Art die Sitzung und forderte gleich zu Beginn „Alle Hände hoch”.

Mit neuer Garde

Mit dem karnevalistischen Hit „Echte Fründe” zog der GKV-Elferrat in den Saal ein. „Wir haben ein Prinzenpaar”, machte Ehrenpräsident Franz-Michael Jansen, auf der Bühne angekommen, voller Freude deutlich.

Gleich danach präsentierten sich die unter der Obhut von Trainerin Katja Fischer agierenden 13 Mädels der neuen Vereinsgarde dem Publikum zum ersten Mal in diesem Rahmen und kamen um eine Zugabe nicht herum. Das erst sechsjährige Solomariechen Lara wie später auch Jil entzückten ebenfalls die Gäste in der Luna Lounge.

Das Prinzenpaar Marko und Conny Banzet bahnte sich mit Hofstaat und angeführt vom Trommler- und Pfeiferkorps aus Übach-Palenberg den Weg durch das närrische Volk. GKV-Präsident Willi Jabusch und Geschäftsführer Artur Coenen gaben mit Zepter und Prinzenkappe die Insignien der jecken Macht weiter an Marko I. und Conny I.

Ehrenpräsident Franz-Michael Jansen hielt die Laudatio auf das Prinzenpaar und berichtete der versammelten Menge, dass Marko Banzet für die SPD im Rat der Stadt Geilenkirchen sitzt und seine Ehefrau Conny sich als sachkundige Bürgerin ebenfalls für Stadt und Kreis einbringt. In Versform gebracht:

„Der Prinzenorden sollte zeigen, dass sie zur roten Farbe neigen. Das Rathausfenster der Fraktion wollt er in roter Farbe schon. Doch hat sich ein Fehler eingeschlichen, das falsche Fenster ist nun angestrichen. Mit roter Farbe ist geziert, wo der Bürgermeister regiert. Ist es auch dort auch noch so schön, wär das Fenster besser grön.”

Der Laudator berichtete weiter, dass Marko Banzet als Halbleitertechniker in der Chip-Produktion eines Jülicher Unternehmens tätig ist, Conny Banzet in einer Rechtsanwaltskanzlei arbeite. Der Prinz tanzt gerne, trommelt auch noch im Spielmannszug Niederheid, Conny singt gerne.
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