Poststraße: Erfolgsausssichten für Zebrastreifen oder Ampel gleich Null

Von: mh
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Übach-Palenberg. Die Erfolgsaussichten für einen Zebrastreifen an der Poststraße, etwa in Höhe der Straße „In den Benden“, sind gleich Null.

Schon im Sommer hatte die Verwaltung diese Anregung des CDU-Ortsverbandes Palenberg skeptisch beurteilt, nun informierte vor Ort der Leiter der Straßenmeisterei Heinsberg, Rainer Gies, den Ausschuss für Feuerwehr, Ordnung und Sicherheit über die Chancen aus Sicht des Amtes für Umwelt und Verkehrsplanung beim Kreis Heinsberg. Gies stellte fest, dass in diesem Bereich auf einer Strecke von 600 Metern schon acht Überquerungshilfen vorhanden sind und dass ein Zebrastreifen an der vorgeschlagenen Stelle eher Gefahren mit sich bringe.

Ein Zebrastreifen verleite zum schnellen Überqueren, und die Sicht sei hier für Fußgänger und Autofahrer schlecht. Hier müsste ein Sichtfeld geschaffen werden, und schon ohne Zusatzausgaben wie solche für Grunderwerb koste ein Zebrastreifen rund 60.000 Euro.

Auch für eine Ampelanlage sieht er keine Chancen, bei einer riesigen Warteliste von 300 Anträgen könne man vor einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren nicht mit der Genehmigung rechnen. Aus dem Ausschuss war als eine Alternative der Einsatz von Schülerlotsen genannt worden, die Verwaltung sagte zu, das zu prüfen.

Auch die Anregung des FDP-Stadtverbandes, eine Tempo-30-Zone in der Talstraße fand keine Mehrheit. Für die Verwaltung wies Beigeordneter Engelbert Piotrowski darauf hin, dass auch bei städtischen Straßen solche Ausweisungen nur in Absprache mit der Polizei vorgenommen werden können, die Polizei habe aber hier in dreieinhalb Jahren lediglich einen Bagatellunfall registriert.

Geschwindigkeit messen

Auf Anregung des Ausschussvorsitzenden Jörg Ulrich will die Verwaltung an der Talstraße Zählungen und Geschwindigkeitsmessungen vornehmen, bevor erneut über diese Anregung gesprochen wird.Einstimmig sprach sich der Ausschuss für Neufassungen sowohl der Satzung über die Erhebung von Kostenersatz und Gebühren für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr als auch für Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen aus.

Beratungsbedarf gab es bei der neu zu schließenden Vereinbarung der Stadt Übach-Palenberg und der Gemeinde Landgraaf über gegenseitige Hilfeleistung bei Brand- und Unfalleinsätzen. Aus dem Ausschuss wurde unter anderem gefordert, klarere Angaben darüber zu formulieren, ab welcher Alarmstufe die Feuerwehr in das Nachbarland fahren müsse. Im Hintergrund stand die Sorge, im eigenen Ort einsatzbereit zu bleiben.

Der Ausschuss stimmte mit knapper Mehrheit einer neuen Vereinbarung mit Landgraaf zu, über offene Fragen soll aber vor Unterzeichnung noch gesprochen werden. .

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