Gangelt - Politik rumpelt über Löcher vor dem Friedhof in Stahe

Politik rumpelt über Löcher vor dem Friedhof in Stahe

Von: hama
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Schlimme Pfützen oder harmlose Dellen im Boden? Die Eingangszone des Friedhofs von Stahe (Bild) beschäftigt die Politik. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. „Unsinn” nannte es der SPD-Fraktionsvorsitzende Rainer Mansel, von „Frechheit” sprach CDU-Chef Karl-Heinz Milthaler im Bauausschuss. Thema war der erneute Antrag der UB-Fraktion, den Eingangsbereich am Friedhof in Stahe zu sanieren.

Das vom Ausschussvorsitzenden Hans Ohlenforst (CDU) als „das alte Thema” angekündigte Projekt war zum Jahresende 2009 schon einmal im Gremium behandelt worden. Dabei ging es der UB-Fraktion um die Beseitigung großer Pfützen, die sich in dem Zugang immer wieder bildeten.

Rainer Mansel erinnerte daran, dass im Anschluss der damaligen Debatte einige freiwillige Helfer, unterstützt von zwei Tiefbaufachleuten, sich ehrenamtlich an die Arbeit gemacht hätten, das Problem zu beseitigen.

Das jetzt von Heinz Huben „diese Arbeit schlecht geredet” werden soll, bezeichnete der SPD-Chef als Beleidigung der Beteiligten: „Einen Nörgler findet man immer.” Anstatt Fotos von den Flächen zu machen, wie geschehen, wäre es doch schön gewesen, wenn von der UB-Fraktion jemand geholfen hätte, warf der Sozialdemokrat vor.

Heinz Huben hatte Bilder von den Pfützen mitgebracht, auf „Motivsuche” andererseits war der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Milthaler, der sich am Sonntag, „bei Dauerregen”, wie er betonte, mittags sowie am frühen Abend auf den Weg nach Stahe gemacht und nur „sehr kleine Pfützen” vorgefunden hatte: „Wenn man da barfuß durchgegangen wäre, hätte man Geduld haben müssen, um nass zu werden.” Den UB-Antrag bezeichnete er als reine Effekthascherei.

Heinz Huben wiederum regte sich über die Ergebnisse der Freiwilligen auf, nannte es „stümperhafte Arbeit”, die da geleistet worden sei. Er habe in seinem ersten Antrag einen Lösungsvorschlag erarbeitet, der aber nicht umgesetzt worden wäre. Der Breberener Günter Dammers erinnerte daran, dass am örtlichen Friedhof Kies vor der Einfahrt liege. „Wenn wir jetzt beantragen würden, das zu pflastern, müssten wir fairerweise bei der aktuellen Haushaltssituation auch einen Deckungsvorschlag machen. Den vermisse ich beim UB-Antrag.” Heinz Huben war der Einzige, der im Ausschuss für den Antrag der Unabhängigen Wähler stimmte.
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