Plötzlich heißt es: Durchfahrt verboten

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Heinz Bosten, Alwin Gietemann, Elmar Schlebusch, Thomas Fiedler und Hans-Josef Bröhl werfen einen Blick auf den Plan für den begonnenen 2. Bauabschnitt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Im November wird die Geilenkirchener City ihr Gesicht von Grund auf verändert haben. Bis dahin müssen die Menschen mit Straßenbauarbeiten leben, die am Aschermittwoch begonnen wurden.

„Trotz vorheriger Informationen an die Öffentlichkeit zeigte sich in den letzten Tagen, dass offensichtlich noch Aufklärungsbedarf besteht”, sagt Bürgermeister Thomas Fiedler. Da hätten plötzlich Autofahrer erstaunt vor der Absperrung gestanden und sich darüber gewundert, dass es hier nicht weitergeht. So habe die Baustelle in den ersten Tagen zu Staus am Mausberg und in der Herzog-Wilhelm-Straße geführt. „Es hat sich jetzt gezeigt, dass die Innenstadt von vielen Menschen als Durchfahrt genutzt wird”, erklärt Fiedler. Ortsunkundige Autofahrer sollten sich während der Bauarbeiten natürlich auch nicht auf ihr Navigationsgerät verlassen.

Die derzeit aufgestellten Hinweisschilder auf die Baustelle seien offensichtlich zu klein. Zudem sei bei manchen Menschen der Eindruck entstanden, dass die gesamte Innenstadt gesperrt ist. „Derzeit ist nur das Teilstück der Konrad-Adenauer-Straße zwischen Kreisverkehr und der Rathauseinfahrt betroffen”, macht Stadtplaner Alwin Gietemann klar.

Der Bürgermeister, 1. Beigeordneter Hans Hausmann, Tiefbauamtsleiter Hans-Josef Bröhl, Alwin Gietemann, Prokurist Heinz Bosten und der Bauleiter der ausführenden Firma Dohmen, Elmar Schlebusch, gehen noch einmal im Detail auf die Baumaßnahmen im Rahmen des 2. Bauabschnitts vom Kreisverkehr bis zur Vogteistraße auf der einen und der Martin-Heyden-Straße auf der anderen Seite ein. Die Fertigstellung des 1,4 Millionen-Projektes sei für den 15. Oktober 2011 geplant.

Fiedler macht darauf aufmerksam, dass nicht nur die sichtbare Gestaltung des Straßenabschnittes im Fokus liege. Fiedler: „Hier müssen auch dringend notwendige Kanalarbeiten zum Schutz der Innenstadt durchgeführt werden.” Die Erneuerung des 40 Jahre alten Kanals sei eine Daseinsvorsorge, ein wichtiger Schritt in die Zukunft für Geilenkirchen. Alwin Gietemann verwies auf die neu einzubringenden Rohre mit einem Durchmesser von jetzt 1,2 Metern. „Bei Starkregen muss der Kanal bis zu 6500 Liter Wasser pro Sekunde aus dem oberhalb gelegenen Norden der Stadt aufnehmen”, weiß der Stadtplaner.
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