„Playa-Fete”: Reichlich Sand, aber wenig Gäste

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
playa-bu

Die Organisatoren der ersten „Playa Fete” hatten den Bereich vor dem Wurmauensee mit Sand, Liegestühlen und Sonnenschirmen in eine schöne Strandszenerie verwandelt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mallorca-Feeling sieht anders aus und die „Beachparty” mitten in der Sommerzeit hatten sich die Organisatoren sicherlich anders vorgestellt. Im Rahmen des „Spanien-Jahres” der Länderpräsentation hatten der Stadtverband Geilenkirchen der Europa Union Deutschland, die Stadt Geilenkirchen und der Stadtjugendring zur „Playa Fete” in den Wurmauenpark eingeladen.

Und natürlich auch „dem Kind einen Namen gegeben”, denn das spanische „Playa” heißt zu Deutsch bekanntlich „Strand”. Damit mitten in Geilenkirchen eine Strandatmosphäre aufkommen konnte, hatte die Stadt direkt vor dem Wurmauensee sechs Kubikmeter Sand aufschütten und verteilen lassen.

Liegestühle und Sonnenschirme zählten ebenfalls zu den notwendigen Beach-Utensilien. Doch das Organisationsteam um Roswitha Beckers vom Kulturamt war enttäuscht über die geringe Resonanz auf das tolle Angebot.

Es mögen 40 interessierte Jugendliche gewesen sein - die Helfer nicht mit eingerechnet - die den Weg in den Park fanden und sich hier um den auf dem Forum platzierten Getränkewagen sowie in den Sand platzierten. Es mag müßig sein, darüber zu philosophieren, ob mehr Menschen gekommen wären, wenn der zu allem Überdruss gegen 21 Uhr über die Playa-Szene hinweg fegende starke Regenschauer nicht gewesen wäre.

Im Vorfeld waren Tausende von Flyern in Geilenkirchener Jugendeinrichtungen und Schulen verteilt worden, bestätigte Roswitha Beckers, und der Eintritt war auch noch frei. „Die Playa-Fete ist für Menschen von Ü 16 bis U 70 gedacht”, schmunzelt Beckers.

Trotz aller Widrigkeiten zogen die Veranstalter die Party bis Mitternacht durch, und die paar Leute, die gekommen waren, ließen sich ihre Freude nicht nehmen. Christian Schiffers, alias „DJ Schiffi” heizte den Wenigen mit stimmungsvoller „Ferienmusik” und aktuellen Hit-Mixen aus der Power-Musikanlage ordentlich ein, und selbst die Enten und Schwäne „tanzten mit”.

Für die Hungrigen standen Grillspezialitäten hoch im Kurs, und die Durstigen hielten es mehr mit Sangria oder anderen südländischen Getränken. Jetzt richtet sich die Hoffnung auf die Zukunft, denn mit einem überarbeiteten Konzept und zu einem anderen Zeitpunkt werden vielleicht dann hunderte „Urlaubsenthusiasten” in den Wurmauenpark strömen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert