Geilenkirchen - Pferdesport-Turnier am Schloss Trips wartet mit hohen Hürden auf

Pferdesport-Turnier am Schloss Trips wartet mit hohen Hürden auf

Von: Georg Schmitz
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Rasante Geländefahrten im Vie
Rasante Geländefahrten im Vierergespann gehörten mit zum Rahmenprogramm der einladenden Reitertage in Geilenkirchen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Alles stimmte beim Reit-, Spring- und Fahrturnier des Reitervereins Geilenkirchen. Dank des herrlichen Sommerwetters verzeichnete der rührige Verein sogar Riesenandrang an Zuschauern; alleine am Sonntag fanden über tausend Menschen den Weg in die Tripser Schlosswiesen.

Sie wurden nicht enttäuscht, denn pausenlos liefen auf den Turnierplätzen die Dressur-, Spring- und Fahrprüfungen. Auf der weitläufigen Wiese im Eingangsbereich wiesen die Fahrzeuge mit den Pferdeanhängern auf das Ereignis hin.

Nina Farin (18) aus Haaren startete zum ersten Mal beim Geilenkirchener Turnier. Die Dressurreiterin ist Mitglied bei der Reit- und Fahrgemeinschaft Vinn und widmet dem Pferdesport seit acht Jahren ihr Augenmerk. Nina legte jetzt ihrem zehnjährigen Wallach Latino die Trense an und bereitete ihn auf die A-Dressur vor.

Vor der Kulisse von Burg Trips ist sie eine von zahlreichen Teilnehmerinnen, die vom Vorsitzenden des Geilenkirchener Reitervereins, Wilfried Erdweg, bei den ersten Prüfungen angeleitet werden. Überhaupt liebt es die große Reiterfamilie gesellig und gemütlich. Diesem Umstand wurde vom Verein Rechnung getragen, indem er eine vorbildliche Infrastruktur für den gastronomischen Bereich geschaffen hatte.

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Die Wettbewerbe begannen am Samstag und Sonntag bereits am frühen Vormittag. Auch vom Wetter beeinflusst, nahmen rund 600 Pferde und fast 400 Reiterinnen und Reiter an dem beliebten Turnier teil. Mehr als 900 Starts waren an beiden Tagen zu bewältigen. Während Ansager Hans-Peter Lüttgens die Springreiter ankündigte, wurden Startnummer, Name von Reiter und Pferd sowie Fehlerquote und Zeitrahmen elektronisch angezeigt. Je fünf Richter für die Dressur und das Springen hielten ein wachsames Auge auf die Regularien. Den Zuschauern dagegen fiel eher auf, dass die Zahl der weiblichen Teilnehmer höher war als die der männlichen Konkurrenz.

Das Springen war an beiden Tagen von etlichen Verweigerungen geprägt, wobei einige Reiter an ihre Leistungsgrenze stießen und aufgaben. „Die Hürden liegen hoch, hier wird auf hohem Niveau geritten”, sagte Vorsitzender Wilfried Erdweg dazu. Bei dieser Einladung nach Geilenkirchen handelte es sich um ein typisch ländliches Turnier mit besonderem Flair. Diese Turniere erfreuen sich stets großer Beliebtheit.

Im Verlauf des zweiten Tages kamen die leistungsstarken Reiterinnen und Reiter stärker zum Zuge. Viele hundert Zuschauer verfolgten die Dressur- und Springwettbewerbe, wobei M-Springen und die Dressurprüfungen der Klasse M naturgemäß das größte Interesse auf sich zogen.

Zwischendurch wurden die Menschen mit einem Schauprogramm unterhalten. Dazu gehörten großartige Darbietungen der vier Voltigiergruppen des Vereins wie auch Kutschfahrten. Das Programm wurde komplettiert durch einen Wettkampf „Vierspänner gegen Auto”, bei dem es schnellstmöglich einen Parcours zu durchfahren galt. Die vier Läufe endeten in der Summe unentschieden: Zweimal gewannen die Gespanne und zweimal der sportliche Austin Haley von Willy Davids.
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