Pfarrerin Anne Lugová wechselt vom Saarland in die evangelische Gemeinde

Von: g.s.
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Superintendent Jens Sannig (M.r.) führte die evangelische Pfarrerin Anna Lungová (l.) in ihren neuen Wirkungskreis in Geilenkirchen ein, hier in der Kirche Hünshoven. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Mit Anne Lungová ist eine neue Pfarrerin in den Dienst der evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen getreten. Nachdem Vorgänger Till-Karsten Hesse einen neuen Wirkungskreis gefunden hatte, war die Stelle rund ein Jahr unbesetzt geblieben.

Die neue Pfarrerin wechselte von St. Wendel im Saarland nach Geilenkirchen. Zuvor war sie in der deutschsprachigen Gemeinschaft in Prag tätig. Anna Lungová ist verheiratet und hat drei Söhne. Die Familie zog vor einigen Wochen in die Stadt an der Wurm. Pfarrerin Lungová unterrichtet zudem am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula.

Erfreut empfingen etwa 150 Gläubige in der Kirche in Hünshoven am Sonntagnachmittag ihre neue Seelsorgerin, die bei einem harmonischen Gottesdienst von Superintendent Jens Sannig vorgestellt wurde. „Die Einführung einer neuen Pfarrerin ist ein besonderer Tag. Aber das lange Warten hat sich gelohnt“, sagte Pfarrerin Tanja Bodewig im Gottesdienst. Auch Angehörige der Familie Anne Lungovás waren Gäste der Einführungszeremonie. Der Chor „Kantare“ hatte die musikalische Begleitung übernommen und trug, wie auch das gemeinsame Gebet, zur festlichen Gestaltung bei.

Die Einführungsrede von Jens Sannig begann mit einem Satz aus dem 2. Brief an die Gemeinde in Thessaloniki, wo sich die Menschen nach einem Klima sehnen, in dem die Liebe Gottes spürbar wird. „Richtet eure Herzen auf die Liebe Gottes und die Geduld Christi“, so der Superintendent. Für Anna Lungová gelte es nun, einen Neuanfang in Geilenkirchen zu wagen.

„Bist du bereit, den Dienst einer Pfarrerin zu übernehmen?“, stellte der Superintendent die wichtige Frage. „Ja, mit Gottes Hilfe“, gab Anna Lungová deutlich zur Antwort und übernahm den weiteren Ablauf des Gottesdienstes. Sie dankte für die ermutigenden Worten und versicherte: „Die werden mich in den nächsten Monaten und Jahren tragen.“ Im Anschluss war zu einer Feier in das Gemeindehaus eingeladen.

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