Perlende Pianoklänge im Schloss

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Menachem Har-Zahav lotete auf Schloss Zweibrüggen die ganze Vielfalt Chopinscher Emotionen aus. Foto: Peters

Übach-Palenberg. „Chopin-Jahr?” Ach ja, da war doch etwas - nämlich der 200. Geburtstag von Polens großem Musensohn, der sich und sein Genie der ganzen Welt schenkte. Doch fast wäre diese Tatsache nach großen Würdigungen rund um seinen Gedenktag im vergangenen Spätwinter schon wieder vergessen - wenn nicht jetzt auf Schloss Zweibrüggen wieder daran erinnert worden wäre.

Die Stadt Übach-Palenberg, vertreten unter anderem mit Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch an der Spitze, hatte kurzfristig den Klasse-Pianisten und ausgewiesenen Chopin-Spezialisten Menachem Har-Zahav in ihre „gute Stube” verpflichten können. Trotz der recht kurzfristig geplanten Veranstaltung und des Terminstaus in der Adventszeit konnte sich die Zuhörerzahl dort sehen lassen.

Hören lassen konnten sich von der ersten bis zur letzten Minute des rund zweistündigen Konzertes der Klang und die Virtuosität des Spiels von Menachem Har-Zahav. Der einst nach Deutschland übergesiedelte israelisch-amerikanische Starpianist gab dieser missverständlichen Etikettierung eine besondere Qualität: Virtuosität geriet bei dem bescheiden-diskret auftretenden Har-Zahav nicht zum selbstdarstellenden Selbstzweck. Er ließ hörbar werden, warum Frdric Chopin ein „Star” war. Und so lauschten nicht wenige im Publikum mit geschlossenen Augen dem perlenden Piano-Klang.
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