Pauline Montz: ein Schwimmtalent auf der Erfolgswelle

Von: Anja Klingbeil
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Wasser ist ihr Element: Paulin
Wasser ist ihr Element: Pauline Montz geht für den VfR Übach-Palenberg an den Start. Foto: Anja Klingbeil

Übach-Palenberg. Blitzschnell gleitet Pauline Montz ins Wasser. Es dauert nicht lange, da ist sie so richtig auf Touren. Dreht unaufhörlich ihre Runden, oder besser gesagt Bahnen, im Schwimmbecken an der Carlstraße.

Ihre Armzüge sind lang, kräftig auch ihr Beinstoß, der sie Meter um Meter vorwärts bringt. Am Beckenrand steht ihr Trainer Manfred Rothärmel. In der Hand eine Stoppuhr, die gnadenlos tickt.

Dann steigt Pauline aus dem Wasser und pustet einmal kurz durch. Trainer Manfred Rothärmel und sein Co Stefan Fischer besprechen mit Pauline ihre Zeit, was gut war und wo sie sich noch verbessern muss. So läuft das, wenn man schnell schwimmt. Und das macht Pauline. Auch wenn die junge Dame gerade einmal 13 Jahre jung ist. Schwimmen ist ihr Ding, Wasser ihr liebstes Element.

Das bewies sie jüngst auch bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Magdeburg. Pauline, die für den VfR Übach-Palenberg startet, war die einzige Sportlerin aus dem Schwimmbezirk Aachen, die es bis dorthin geschafft hatte. „Es ist ganz gut gelaufen”, sagt die 13-Jährige.

Ganz gut heißt für Pauline, dass sie über die 200-Meter-Brust-Strecke ihre Bestzeit nur knapp verfehlt hat. Über die 100 Meter Brust unterbot die Schwimmerin ihre bis dato beste Zeit gleich um zwei Sekunden. Bei den Jahrgangsmeisterschaften dürfen nur die besten 40 Schwimmer starten. Zu denen gehört Pauline Montz also schon. „Aber natürlich ist der Ehrgeiz da, zu gewinnen”, sagt sie.

Dafür trainiert sie diszipliniert. Viermal die Woche in der Schwimmhalle an der Carlstraße. Aufstehen, Unterricht im Gymnasium St. Ursula, Training, Hausaufgaben - der Tag der 13-Jährigen ist voll durchgeplant. „Klar, ich hab auch manchmal keine Lust, aber ich geh dann trotzdem”, sagt Pauline.

Mit acht Jahren hat sie im Verein angefangen. Ihr Talent hatte bereits ihr Schwimmlehrer entdeckt. Manfred Rothärmel baut das Training behutsam auf. „Manchmal muss ich Pauline auch bremsen”, sagt er.

Wenn die Deutschen um Britta Steffen und Paul Biedermann bei den Olympischen Spielen in London ihre Runden drehen, wird Pauline vor dem Fernseher mitfiebern. Doch vorher wird trainiert. Ihr nächstes Ziel: Bezirksmeisterschaften in Köln. Auch dort wird für sie die Uhr wieder ticken.
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