Pater Mathäus Vempala verlässt Übach-Palenberg

Von: akf
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Pater Mathäus Vempala (3.v.l.
Pater Mathäus Vempala (3.v.l.) wurde nach fünf Jahren als Pfarrer in Übach und Boscheln mit einem feierlichen Dankgottesdienst und einem anschließenden Empfang im Bischof-van-der-Velden-Haus verabschiedet. Mit dabei war auch Pfarrer Winfried Müller (l.) von der Pfarre St. Petrus Übach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Abschied nehmen von ihrem Seelsorger hieß es in der Pfarrei St. Petrus Übach-Palenberg. Der Dienst von Pater Mathäus Vempala als Pfarrer in den Gemeinden Übach und Boscheln bzw. als Pfarrvikar ist zu Ende.

Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren in seinem Amt in St. Dionysius in Übach eingeführt, verlässt er mit neuem Auftrag zum 1. Oktober seine bisherige Wirkungsstätte. Seine Ordensoberen in Indien wollten ihn nach Indien zurückholen, aber nach erfolgreicher Intervention von Pater Mathäus kann er für zwei Jahre eine neue Aufgabe im Nordbistum Aachen, und zwar in Meerbusch übernehmen.

Seelsorgerischer Auftrag

Für die Pfarrei in der Stadt mit den sechs Gemeinden von Boscheln bis Scherpenseel kam diese Nachricht des Bistums nicht überraschend, denn der seelsorgerische Auftrag in St. Petrus endet zum 30. September. Schmerzlich allerdings ist für alle Beteiligten, dass es aufgrund des Priestermangels keinen Ersatz für Pater Mathäus geben wird. Für die gesamte Pfarrei St. Petrus sind laut Stellenplan des Bistums nur noch 1,5 Priesterstellen vorgesehen. Vor diesem Hintergrund sagte die St. Pfarrei St. Petrus Pater Mathäus Vempala Danke für sein priesterliches Wirken. Mit einem Dank- und Verabschiedungsgottesdienst in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Dionysius Übach wurde Pater Mathäus Vempala in würdiger Weise abschiedet. Das feierliche Festamt für ihn war der Höhepunkt seines fünfjährigen Wirkens in St. Dionysius Übach und St. Fidelis Boscheln.

In Begleitung der Schützen

Die Geistlichkeit zog in Begleitung der Schützenbruderschaften St. Sebastianus Übach und St. Rochus Boscheln sowie einer großen Zahl von Messdienern feierlich in die Kirche ein. Pater Leo Vieten, Pfarrer Winfried Müller, Pater Mathäus Vempala, MFS, und Pater Vinzenz zelebrierten gemeinsam die Messe. Nach dem Eingangslied und der Begrüßung durch Pater Mathäus sagte Pfarrer Winfried Müller dem Scheidenden Danke für fünf Jahre priesterlichen Wirkens in Übach und Boscheln.

Er verlas den Brief von Pfarrer Gottfried Maria Graaff aus Gangelt und betonte abschließend, dass Pater Mathäus Vempala mit seinem Wirken für die Region ein wahres Geschenk gewesen sei. Pater Mathäus ging in seiner kurz gehaltenen Predigt auf das „Gleichnis von den ungleichen zwei Söhnen” des Matthäus-Evangeliums ein. Anschließend wies er auf das vor Monaten mit Prälat Schmitz im Bistum Aachen geführte Gespräch zu einem weiteren zweijährigen Wirken im Bistum Aachen hin.

Zum Schluss des Hochamtes in der Kirche gab es Lobes- und Dankesworte von den kirchlichen Gremien in der Pfarrei St. Petrus. Den Anfang machte als Vorsitzender Pfarrgemeinderates Hubert Pöttgens, der ein Bild von der Petrus-Kapelle überreichte. Ihm schloss sich mit Dankesworten für die gute Zusammenarbeit stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender Lothar Straten und für die Zivilgemeinde Übach-Palenberg, stellvertretender Bürgermeister Georg Overländer, an. Letzterer übermittelte beste Wünsche von Rat und Verwaltung und stellte insbesondere das Miteinander im Stadtteil Boscheln heraus. Auch die Sprecher der Gemeindeausschüsse von St. Fidelis und St. Dionysius fanden herzliche Dankesworte für den Priester.

Herzliche Umarmung

Für die Evangelische Kirchengemeinde ergriff Pfarrer Thomas Reppich das Wort. Er sprach davon, dass er in der kurzen Zeit seines Hierseins in Übach-Palenberg mit Pater Mathäus einen offenen und herzlichen Kollegen kennengelernt habe. Beide verbinden unterschiedene Kulturkreise, nämlich einmal Indien und zum anderen Chile in Südamerika. Es gab eine herzliche Umarmung der Geistlichen im Altarraum. Nach dem Dank- und Verabschiedungsgottesdienst gab es im Bischof-van-der-Velden-Haus Gelegenheit, sich persönlich von Pater Mathäus zu verabschieden.
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