Party und Verkehrschaos bei Hastenraths Nachtzug

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Freitagnachts auf dem Lande: Es hat sich längst herumgesprochen, dass der erste Karnevalszug im Kreis Heinsberg etwas Besonderes ist. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Freitagnachts auf dem Lande: Es hat sich längst herumgesprochen, dass der erste Karnevalszug im Kreis Heinsberg etwas Besonderes ist. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Quergestreift und gutgelaunt: Diese Fußgruppe hatte zur Verstärkung einen Drachenschwarm mitgebracht. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Hastenrath. Die 13 war eine Glückszahl für die Karnevals-Interessengemeinschaft „Gruete Vööt Haasteroa“. Nicht nur das Wetter stimmte; durch den Wegfall des viele Jahre zeitgleich stattfindenden Zuges in Obspringen fanden viel mehr Besucher den Weg nach Hastenrath. Einige Tausend werden es gewesen sein, die sich die besondere Atmosphäre unter dem Sternenhimmel nicht entgehen lassen wollten.

Allerdings war das Verkehrchaos auch noch größer als in den letzten Jahren. Man muss schon ziemlich schmerzfrei sein, wenn man gegen 19 Uhr über die völlig zugeparkte Zufahrtsstraße aus Gangelt kommend in die erste Reihe will. Es hat sich herumgesprochen, dass der erste närrische Lindwurm im Kreis Heinsberg etwas ganz Besonders ist. Die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun, um am Freitagabend pünktlich alle Teilnehmer auf die Strecke zu bekommen.

Rund 20 Wagen mit teilweise wunderbaren Motiven und zehn Fußgruppen präsentierten sich den vielen Zuschauern, die die Strecke säumten. Die meisten warteten im Bereich der Pfarrkirche. Hier wurden alle Gäste und die rund 1500 Zug-Teilnehmer von Robert Dahlmanns vorgestellt und begrüßt. Dafür hatte er immer wieder ausreichend Zeit, denn die teilweise riesigen Traktoren und ein Lkw aus Bauchem hatten größte Probleme, um die Kurve zu kommen.

Angeführt wurde der Zug farbenprächtig vom Trommlerkorps Hastenrath. Es folgten Teilnehmer aus der Nachbargemeinde, aus dem Heinsberger Land und sogar aus Katzem und Waldniel. Die „Villa Kunterbunt“ aus Schümm stellte mit mehr als 100 Teilnehmern die größte Gruppe. Licht spielt natürlich bei einem Nachtzug eine besondere Rolle.

Das begann bei einfachen Halogenlampen, ging über modernste Laser- und LED-Technik bis hin zur klassischen Weihnachtsbeleuchtung, die bei einigen Gruppen ins Kostüm eingearbeitet wurde. Immer ausgefallener wird auch das Laser-Licht, mit dem Bilder an Hauswände oder gleich in den Nachthimmel gezeichnet werfen. In der Festhalle an der alten Schule ging es später hoch her, als die Narren einen gelungenen Start in die Session feierten.

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