Panzergeschoss war eine Nebelgranate

Von: jpm
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Bei der am Montagnachmittag entdeckten Granate handelte es sich sich um eine Nebelgranate.

Geilenkirchen. Bei dem am Montagnachmittag in Geilenkirchen entdeckten Kampfmittel handelte es sich sich um eine 155-Millimeter-Nebelgranate amerikanischer Herstellung. Dies teilt die Düsseldorfer Bezirksregierung, der der Kampfmittelräumdienst in Nordrhein-Westfalen unterstellt ist, auf Nachfrage mit.

Das Panzergeschoss war unweit des Berliner Rings bei Baggerarbeiten gefunden worden. 110 Anwohner mussten evakuiert werden. Da die Granate keinen Zünder mehr gehabt habe, habe sie abtransportiert werden können, teilte die Bezirksregierung weiter mit. Anderenfalls wäre eine kontrollierte Sprengung notwendig gewesen.

Entschärft würden Granaten grundsätzlich nicht. Die Waffe habe über eine sogenannte Zerlegeladung von mehreren 100 Gramm Sprengstoff sowie über eine Nebelmasse von sieben Kilogramm weißem Phosphor verfügt. Sie werde nun vernichtet.

In Nordrhein-Westfalen kommt es bis zum heutigen Tage täglich zu Funden von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg. Seriöse Schätzungen über die Zahl noch unentdeckter Kampfmittel sind laut Bezirksregierung nicht möglich.

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