„Outbaix“: Vom Kultclub zur Schrottimmobilie

Von: jpm
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Verrammelt und vollgeschmiert statt sinnvoll genutzt: Das ehemalige Outbaix erfüllt alle Merkmale einer Schrottimmobilie. Foto: Jan Mönch

Übach-Palenberg. Lange war es still um den einstigen Kultclub im Übachtal, an den die etwas Älteren sich als „Outbaix“ erinnern und die deutlich Älteren als „Tatort“. Nun brachte Alf-Ingo Pickartz, Fraktionschef der SPD, das Thema im Bauausschuss zur Sprache. Vor Ort nämlich bilde sich ein „neues Milieu“ aus.

Die Stadt hatte das Gebäude vor gut zwei Jahren im Rahmen einer Zwangsversteigerung erstanden, schon damals galt es als Schrottimmobilie, sollte aber dennoch zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Stattdessen gammelt es ungenutzt vor sich hin. Für die Stadtverwaltung erläuterte der Erste Beigeordnete Helmut Mainz, dass man den Kauf damals in der Erwartung getätigt habe, weitere Flüchtlinge zugewiesen zu bekommen. Zwischenzeitlich sei man dem Problem der Unterbringung jedoch anderweitig Herr geworden. Der Tatort bleibe auch weiterhin „letzte Reserve“. Richtig sei, dass sich vor Ort „eine Art Graffitiszene etabliert“ habe.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch ergänzte, dass die Stadt verpflichtet sei, Wohnungen für Obdachlose vorzuhalten. Der ehemalige „Tatort“ erfülle damit sozusagen einen doppelten Zweck.

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