Outbaix: Bezirksregierung widerspricht der Stadt

Von: jpm
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Ein zerfleddertes Sofa liegt vor dem ehemaligen Musikclub, fast alle Fenster sind eingeworfen und die Schlösser mit roher Gewalt zerstört worden. Foto: Jan Mönch

Übach-Palenberg/Köln. Die Kölner Bezirksregierung hat mit der weiteren Verwendung des Musikclubs Outbaix in Übach-Palenberg nichts zu tun. Dies stellte die Behörde am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung klar.

Die Stadt Übach-Palenberg hatte auf eine Nachfrage unserer Zeitung hin behauptet, die Immobilie, die vor gut zwei Jahren im Rahmen einer Zwangsversteigerung erstanden worden war, „in Abstimmung mit der Bezirksregierung“ für Flüchtlinge und Obdachlose vorzuhalten.

Unsere Redaktion fragte daraufhin in Köln unter anderem nach, ob diese Vereinbarung rechtsverbindlich sei. Doch bei der Behörde weiß man gar nichts von der Angelegenheit, beteuerte am Donnerstag ein Sprecher. Er habe sogar bei der Bauaufsicht nachgefragt, um jedes Missverständnis auszuschließen.

Es sei allein Sache der Stadt, was sie mit dem Gebäude anstellt und ob sie es für Flüchtlinge vorhält. Unterdessen schloss die Stadt diese Woche auf eine weitere Anfrage unserer Zeitung hin erneut aus, dass das Gebäude zu einem anderen Zweck genutzt werden könnte.

Es gebe keinerlei dahingehende Überlegungen. Die Frage, ob es denn Überlegungen gebe, das Grundstück als Bauland zu nutzen, ließ das Rathaus unbeantwortet.

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