Gangelt-Stahe - Os Dörp lebt: Der Vogel fällt nach dem 246. Schuss

Os Dörp lebt: Der Vogel fällt nach dem 246. Schuss

Von: Heinz Eschweiler
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Bild mit alten und neuen Majestäten der Familie Heinrichs: Die Dreidörfergemeinschaft erlebte eine zünftige Herbstkirmes mit vielen Höhepunkten. Foto: agsb

Gangelt-Stahe. Herrschte bei der Sommerkirmes in der Dreidörfergemeinschaft Stahe-Niederbusch-Hohenbusch noch reines Schmuddelwetter, so sah die Herbstkirmes fast nur schönsten Sonnenschein. Und so sollte es dann auch eine goldene Kirmes werden.

Denn am Rodebach geht man seit einiger Zeit neue, gemeinsame Wege, und das Konzept reift mehr und mehr.

Unter „Os Dörp“ schlossen sich die Ortsvereine zusammen, die nun gemeinsam mit der St.-Josef-Schützenbruderschaft die Kirmes ausrichteten. Schützen, Trommlerkorps und die Feuerwehr organisierten dieses Fest wieder hervorragend, und man erhielt Unterstützung durch die Jugendgruppe, den Fußballclub Concordia und den Karnevalsverein „Stöher Sankhase“. Die Feierlichkeiten zogen dann schließlich auch zahlreiche Besucher an.

Der Samstag stand im Zeichen des Oktoberfestes. Zuvor gab es einen festlichen Umzug zum Königshaus, wo man sich bereits auf großen Taten einstimmte. Der Besuch zum Kirmesstart am Abend war deutlich besser als noch im Vorjahr. Es hat sich wohl in der Region herumgesprochen: Da ist was los! Viele Besucher kamen dann auch stilecht in Lederhosen und schickem Dirndl.

Dieser Abend in Weiß und Blau stimmte auf den Kirmessonntag ein. Hier wurden zum großen Festzug die St.-Blasius-Schützen aus Gillrath begrüßt, es besteht eine enge Freundschaft zwischen den Bruderschaften. Im Mittelpunkt des Festzugs standen noch das Königspaar Uwe und Sonja Heinrichs sowie Prinzessin Isabell Reimann. Die abschließende Parade vor dem Pfarrheim/Schützenheim lockte die Gemeinschaft an.

Anschließend folgte das Königsvogelschießen. Und auch hier fruchtete das Konzept am Rodebach. Beim Prinzenschießen hatten auch Nachwuchsleute der Feuerwehr den Titel im Visier. Am Ende jubelte Daniel Wolf von den Jungschützen, er wurde neuer Prinz.

Jubelruf im Rodebachtal

Beim Königsschießen zeigten sich die Mitglieder des Trommler- und Pfeiferkorps sehr aktiv und nach dem 246. Schuss hallte der Jubelschrei durch das Rodebachtal. Wilfried Heinrichs von den Spielmannsleuten riss die Arme hoch, er hatte den Holzvogel zu Boden segeln lassen. Die Gratulation kannte keine Grenzen, auch nicht für seine Gattin Rita. Erster Gratulant war Bruder Uwe, denn die Königswürde bleibt nun in Hand der Familie Heinrichs.

Es wurde noch lange gefeiert, und über das Fazit freuten sich alle: „Os Dörp lebt“.

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