Geilenkirchen - Ortsparteitag der FDP: Bildung wichtiges Thema

Ortsparteitag der FDP: Bildung wichtiges Thema

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Das Führungsgremium der FDP in Geilenkirchen (im Uhrzeigersinn): Florentine Steffens, Björn Speuser, Markus Melchers, Holger Koch, Stefan Kassel, Nils Kasper.

Geilenkirchen. Der Ortsparteitag der FDP in der Stadt Geilenkirchen hat jetzt einen neuen Partei­vorstand gewählt und zudem alle Wahlbezirke für die Kommunalwahl am 25. Mai mit Kandidaten der Freidemokraten besetzt.

„Wir gehen nun doch gestärkt und einig in die Kommunalwahl“, hielt Markus Melchers am Abend der Versammlung fest. Zuvor war der Vorstand im Amt bestätigt worden. Er besteht aktuell aus Markus Melchers, dem Vorsitzender, Nils Kasper als dessen Stellvertreter, Stefan Kassel als Schatzmeister, dem Schriftführer Holger Koch, der Beisitzerin Florentine Steffens und Björn Speuser als Beisitzer.

Der Parteitag wurde vom Wegberger FDP-Vorsitzenden Sven Müller-Holtkamp geleitet, der der Versammlung nicht nur die Grüße aus dem Nordkreis bestellte, sondern auch im Namen des Kreisverbands gratulierte. Im Anschluss an die Vorstandswahlen wurden die Wahlkreisbewerber für alle 19 Geilenkirchener Wahlbezirke gewählt.

Nils Kasper stellte als Spitzenkandidat die zentralen Themen des Wahlkampfes vor. „Bildung ist unser wichtigstes Anliegen. Wir werden uns weiter stark für die Schulvielfalt engagieren. Aber Bildung und Erziehung fangen schon vor der Schule an. Wir wollen mehr Betreuungsplätze in den Kindergärten und nicht etwa einen Verdrängungswettbewerb zwischen U3 und Ü3-Plätzen.

Wir wollen zudem die Vereine als Träger der Jugendarbeit stärken und die Bürger- und Vereinsheime auf eine solide Grundlage stellen. Alle Standorte der freiwilligen Feuerwehr sollen erhalten bleiben. Die Sicherheit und der Zusammenhalt in den Dörfern darf nicht durch Zusammenlegungen und Rationalisierungsmaßnahmen bei den Löscheinheiten gefährdet werden“, sagte Nils Kasper.

Die FDP setzt bewusst auch auf ihre eher klassischen Themen. „Wohnortnahe Arbeitsplätze können wir nur durch Schaffung neuer Gewerbe- und Industrieflächen gewinnen. Mit Niederheid-Süd sind wir einen Schritt in die richtige Richtung gegangen, aber auch die Erschließung des Industriegebietes Lindern darf nicht ewig auf sich warten lassen“, so der Spitzenkandidat.

„Zudem muss in den bestehenden Gewerbegebieten dringend nachgebessert werden“, forderte Nils Kasper weiter. „Ich bin vermehrt auf die langsamen Internetverbindungen angesprochen worden. Wir brauchen Glasfaser nicht nur in den Wohngebieten“, appellierte er, „sondern auch in allen Gewerbegebieten.“

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