Oktoberfest zieht mit Top-Show die Besucher

Von: Markus Bienwald
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Volles Haus und Stimmung pur gab es schon am ersten Oktoberfest-Wochenende in Übach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald
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Fesche Maderln in tollen Dirndln boten auch bei der zehnten Auflage des Übach-Palenberger Oktoberfestes reichlich schöne Anblicke. Foto: Markus Bienwald
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Gaudi pur gab es mit der Spitzenband „d’Reichenkirchner“. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Unter den Top 10 in Deutschland“: So wirbt das Oktoberfest in Übach-Palenberg für sich. Bei der zehnten Auflage, die mit dem offiziellen Fassanstich am Freitagabend Fahrt aufnahm, wurde das wieder einmal bestätigt.

Denn das Wirtspaar Astrid und Albert Spiertz hat das Konzept wieder einmal behutsam überarbeitet und mit erneut gewachsenen Dimensionen den richtigen Riecher bewiesen. „Schon der Freitag war der bisher beste in der Geschichte unserer Oktoberfeste“, freute sich Albert Spiertz, „der Samstag toppte dann wirklich alles bisher Dagewesene.“

Die Begeisterung des Festwirts sprang schon beim Premierenabend auf die Gäste über, die an insgesamt drei Abendveranstaltungen und dem noch anstehenden Familiensonntag die fünfstellige Besucherzahl des Vorjahres noch leicht überflügeln dürfte. Den Takt gab dabei nicht Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch an, der im vergangenen Jahr mit nur einem Schlag dem offiziellen Anstichfass das köstliche Nass entlockte. Stattdessen durfte Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, unter den Augen von Bürgermeister Jungnitsch, Festwirt Albert Spiertz und vielen in schönen Trachten gehüllten Gästen den Fassanstich vornehmen.

Drei Schläge genügten, um dem Fass unter dem Jubel aus Tausenden Kehlen das Bier zu nehmen. Nach dem ersten Schluck schwang sich auch die seit dem Premierenjahr immer fest gebuchte Festband „d’Reichenkirchner“ zu bester Laune auf. Schon in ihrer ersten Runde sparten die Musiker nicht mit Stimmungshits, hauten einen Hit nach dem anderen heraus und brachten so mit echter Wies’n-Stimmung die Besucher in den weiß-blauen Himmel.

Die beinahe endlose „Boarisch Party“ war dabei immer wieder für Überraschungen gut. Die Stimmung war super, die Organisatoren waren bestens aufgelegt. Traumhafte Dirndl mit mindestens ebenso hübschen Trägerinnen kokettierten da mit den zünftigen Buam, die meist in der „Krachledernen“ auch mal Bein zeigten. Die Gäste gaben Gas, nicht nur mit ihren Bestellungen, sondern auch, weil die nicht nur in Fankreisen, sondern auch beim Münchner Oktoberfest bekannte Topband „d’Reichenkirchner“ alles gab. Sie schlugen nicht nur zünftige bayrische Töne an, sondern verwöhnten Auge und Ohr mit einer Top-Show samt Einlagen mit Gästen, Top-Hits und viel Spaß.

Da wurde schon mal in Western-Manier die Bühne gerockt, da flogen natürlich auch aktuelle Hits und unbedingte Party-Kracher in die Ohren der Gäste. Die absolute Krönung des ersten Oktoberfest-Wochenendes war sicherlich der Samstagabend. Das Zelt an der „Rockfabrik“ in der Borsigstraße drohte vor lauter Stimmung zu bersten: Auf den Bänken wurde getanzt, was das Zeug hielt, der wenige Platz dazwischen war angefüllt mit Tanzpaaren.

Zum Vergnügen trugen natürlich auch die leiblichen Genüsse bei, wie das speziell zur Übach-Palenberger Wies’n gebraute Festbier. Deftige bayrische Schmankerl wie Hendl oder Schweinshaxn wurden geliefert, wie auch beim Münchner Vorbild sorgten zünftig gekleidete Bedienungen für den entsprechenden Nachschub an den Festtischen. Zu den Tausenden Gästen kommen aber noch die vom nächsten Wochenende. Dann wackelt am Samstag noch einmal das Zelt, und der Familiensonntag mit speziellem Brunchangebot sorgt bis in den Nachmittag hinein bei freiem Eintritt für einen würdigen Abschluss eines perfekten Oktoberfestes. Nächstes Jahr, da sind sich alle sicher, kommt sie dann wieder, die „Wies’n an der Borsigstraße“ und wird sicherlich auch bei der elften Auflage wieder ein echter Volltreffer.

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