Oktoberfest: Amerikanischer Vierkampf und bayrische Zünftigkeit

Von: Heinz Eschweiler
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Der Musikverein Birgden würdigt im Rahmen des Oktoberfestes verdiente Mitglieder für zehn- bis vierzigjähriges aktives Musizieren sowie ehrenamtliches Engagement mit goldener Ehrennadel und Urkunde. Foto: agsb
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Noch sitzt der Jüngling fest im Sattel, wenig später macht er wie alle am Abend einen eleganten Abflug. Foto: agsb

Gangelt-Birgden. Die Mehrzweckhalle in Birgden präsentierte sich in weiß-blauem Glanz. Der Musikverein hatte zum Oktoberfest geladen, und das war gut besucht. Der Samstagabend startete mit dem musikalischen Auftritt des Instrumentalvereins St. Josef Breberen, anschließend startete die große Gaudi.

Zehn Mannschaften beteiligten sich am amerikanischen Vierkampf. Da war zunächst das Hufeisenwerfen: Glück und Geschicklichkeit waren hier gefragt. Wie auch später beim Lassoschwingen, wo so mancher Cowboy-Traum gelebt wurde.

Im Lasergewehrschießen war zunächst eine ruhige Hand gefragt, bevor es beim Bullenreiten rund ging. Da gab es zur Sicherheit weiche Landeflächen, ansonsten hätte es viele blaue Flecken gegeben – niemand konnte den wilden Bullen bändigen.

Einige Kandidaten hielten sich einige Sekunden auf dem wilden Bullen, andere machten schon vorzeitig einen Abflug. Am Ende siegte das Team „Monacco“ vor „Die Besten im Westen“ und „Biernot“.

Die Wettbewerbe waren eine echte Gaudi und brachten Stimmung pur. Der Sonntag stand im Zeichen des „bayrischen Nachmittags“. Zunächst spielte der Musikverein St. Gregorius Saeffelen zum Kaffeekonzert auf, dann präsentierte sich wie am Vortag der Instrumentalverein Breberen nicht nur durch seine Anzahl an Musikern als großes Orchester.

Beide Musikvereine begeisterten ihr Publikum. Die Original Rodebachmusikanten, die in diesem Jahr auf 25 Jahre Musik zurückblicken, spielten sich mit 19 Personen aus 16 Vereinen schnell in die Herzen der Gäste. Birgden erlebte geballte Musikpower mit allerbester Unterhaltung.

Am Sonntagnachmittag würdigte der Musikverein sieben aktive Musikanten. Ehrenbürger Heinrich Aretz sprach, auch im Namen des Volksmusikerbundes NRW sowie des Kreismusikverbands Heinsberg, die Ehrungen aus. Für zehn Jahre aktives Spielen wurden mit der bronzenen Ehrennadel Hanna Cremers, Lara Dohmen und Katharina Krings ausgezeichnet.

Auf 30 Jahre aktives Musizieren blickte Wolfgang Beckers zurück. Er erhielt die Ehrennadel in Gold sowie die Urkunde des Volksmusikerbundes. Udo und Susanne Nobis sind seit 40 Jahren aktiv dabei und erhielten ebenfalls die goldene Ehrennadel samt Urkunde.

Im Mittelpunkt des Ehrungsblocks standen natürlich die Jubilare für 40 Jahre aktives Spielen, wobei hier vor allem auf Helmut Görtz geblickt wurde. Er war 28 Jahre lang Schrift- und Geschäftsführer. Gleich von Beginn an war er sehr engagiert, übernahm in jungen Jahren bereits Verantwortung und ist ein Vorbild im Verein. Auch Görtz erhielt die goldene Ehrennadel und Urkunde.

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