Geilenkirchen-Würm - Oktober-Gaudi: Zum Fassanstich im Stil von Luis Trenker

Oktober-Gaudi: Zum Fassanstich im Stil von Luis Trenker

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
6420964.jpg
Ein wenig spritzig ging es zu beim Fassanstich in Würm, der diesmal von Norbert Kaluza ausgeführt wurde. Peter Hellebrandt und Christoph Wolters standen dem Pfarrer – wenn auch mit ein wenig Abstand wegen der Unvorhersehbarkeiten – zur Seite. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Die Zeit der Oktoberfeste ist in vollem Gange, und auch in Würm frönten die Menschen gemäß dem weiß-blauen Vorbild am Wochenende der bajuwarischen Gemütlichkeit. Den Start wollte niemand verpassen. Zum 13. Mal versammelten sich die Freunde geselligen Beisammenseins auf Einladung der örtlichen St.-Gereon-Schützenbruderschaft im entsprechend der bayerischen Nationalfarben geschmückten Gereonhaus.

Die ehrenvolle Aufgabe des Fassanstichs als symbolisches Zeichen für die offizielle Eröffnung der Festfolge hatte – zum zweiten Mal bereits – Pfarrer Norbert Kaluza übernommen. Der Geistliche ist selbst, sagt er, „kein Kind von Traurigkeit“ und feiert mit seinen „Schäfchen“ überall dort, wo die Fröhlichkeit vorherrscht.

In zünftiger Lederhose und mit Kletterschutzbrille à la Louis Trenker ging der Pfarrer die schwierige Aufgabe an. „Ich brauche bestimmt 30 Schläge“, war sein Kommentar auf dem Weg zum Fass. Doch mit dem Segen des Herrn gelang ihm der Fassanstich bereits nach drei immerhin kraftvollen Schlägen auf den Messinghahn. Und dennoch ging es sehr spritzig zu, und etwas Bier landete da, wo es nicht hingehörte, nämlich auf dem Boden. Ein kollektives „Prost“ lud die mehr als hundert Freunde des Oktoberfestes dann zum Mitfeiern ein.

Ehrung für Schützen

Beim Anstich fanden sich in vorderer Reihe auch Schützen-Offizier Peter Hellebrandt und der Kassierer der Bruderschaft, Christoph Wolters. Beide waren zuvor von Geschäftsführerin Annemie Hensen für 40-jährige Zugehörigkeit zur St.-Gereon-Bruderschaft ausgezeichnet und mit Urkunden bedacht worden.

Unterhalter Harald Menzel aus dem Nachbarort Leiffarth lieferte mit seiner Musik den Rahmen für die Stimmung im Saal, während die Schützenfrauen schmackhafte Speisen anboten. Aus gegebenem Anlass standen neben Krustenbraten und Rotkohl auch Schweinshaxen wie auch Semmelknödel vorne auf der Wunschliste.

Gäste aus dem Umland mischten sich im Lauf des Abends unter die Einheimischen aus der Fünf-Dörfer-Gemeinschaft und hatten ihre Freude am bunten Treiben und den „Wiesn“-Spielen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert