Offenlegung der versteckten Frelenberger Quelle

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Übach-Palenberg. Vertreter der Verwaltung und der Politik Übach-Palenbergs trafen sich kürzlich mit dem Vorstandsvorsitzenden des Wasserverbands Eifel-Rur, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk, im kleinen Sitzungssaal des Rathauses.

Anberaumt wurde das Treffen von dem Stadtverordneten Fred Fröschen, um dem Vorstandsvorsitzenden des Wasserverbandes das Ergebnis der Offenlegung der Frelenberger Quelle zu präsentieren.

Zugewachsener Bunker

Bei der Kommunalwahl 2009 hatte sich der aus Frelenberg stammende Kandidat für den Stadtrat, Fred Fröschen, auf die Fahne geschrieben, die Frelenberger Quelle wieder offenzulegen. Diese befand sich zu diesem Zeitpunkt noch versteckt in einem zugewachsenen Bunker, der aus dem Zweiten Weltkrieg stammt.

Spendengelder

Die versteckte Quelle ist jedoch noch immer aktiv und versorgt seit über 40 Jahren die Kläranlage in Frelenberg mit Betriebswasser. Fred Fröschen prüfte in den vergangenen Jahren die Grundstücksverhältnisse und verschiedene Möglichkeiten, wie man die Quelle der Öffentlichkeit zugänglich machen könnte und sammelte Spendengelder zur Finanzierung.

Blumenbeet angelegt

An der Ecke Geilenkirchener Straße/Ägidiusstraße machen jetzt ein Findling mit der Inschrift Frelenberger Quelle sowie eine Informationstafel aus Edelstahl, die von der Firma ami gestiftet wurde, auf die Quelle aufmerksam. Der Text auf der Informationstafel wurde von dem ehemaligen Stadtschreiber Jürgen Klosa verfasst.

Vom Wasserverband Eifel-Rur wurde ein Guckloch aus einem abgeschnittenen Rohr gefertigt, durch das man jetzt das sprudelnde Quellwasser sehen kann. Aus den restlichen Spendengeldern wurde vom Technischen Betrieb der Stadt Übach-Palenberg der Platz um die Frelenberger Quelle gepflastert und ein Blumenbeet angelegt.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk berichtete, dass Fred Fröschen ihn auf einer Konferenz des Wasserverbandes in Düren angesprochen habe. Er habe ihm leider keine monetäre Unterstützung zusichern können, da die Gelder des Wasserverbandes zweckgebunden seien.

Da die Kläranlage in Frelenberg jedoch schon so viele Jahre das Wasser der Frelenberger Quelle beziehe und Herr Fröschen schon Erfolge zur Offenlegung vorweisen konnte und gleichzeitig auch ein Bezug zum Thema Wasser in der Öffentlichkeit vorhanden war, habe er sich gerne dafür eingesetzt, dass Mitarbeiter des Wasserverbandes F. Fröschen bei der Umsetzung des Gucklochs unterstützen.

„Quellenkönig“

Fred Fröschen, der unter den Frelenberger Einwohner mittlerweile den netten Spitznahmen „Quellenkönig“ hat, ist besonders stolz darauf, dass das Projekt nicht mit Steuergeldern finanziert wurde, sondern komplett durch Spenden aus der Bürgerschaft und Geschäftswelt, die er selber gesammelt hat.

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