Offenes Ohr für Sorgen und Nöte seit 15 Jahren

Von: mabie
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Im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Leo Kuhn (2.v.r.), ehrte Vorsitzender Rolf Jahns (5.v.l.) bei der 15-Jahr-Feier der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Geilenkirchen die Jubilarinnen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Die „Angst vor dem Fall“ ist ein täglicher Begleiter bei den Damen und Herren der Osteoporose-Selbsthilfegruppe in Geilenkirchen. Doch schon seit 15 Jahren setzen sie nicht nur auf fachliche Anleitung beim Training, sondern auch auf Hilfe zur Selbsthilfe und die Gemeinschaft.

Grund genug, dies mit einem kleinen Festnachmittag im Restaurant „Nikolaus-Becker-Stube“ in Hünshoven zu feiern. Vorsitzender Rolf Jahns freute sich, dass gut 50 Gäste der Einladung gefolgt waren. Aber nicht nur ein gemütliches Beisammensein bei guten Gesprächen, Kaffee und Kuchen sowie abends einem festlichen Essen standen auf dem Programm.

Lob für den Einsatz

So waren Marianne Boost vom Landesverband NRW der Osteoporose-Selbsthilfe und der mit der Geilenkirchener Gruppe eng verbundene Orthopäde Dr. Rainer Klügel auch anwesend. Dr. Klügel sprach über das Krankheitsbild, begrüßte gleichzeitig aber auch, dass die Arbeit in der Geilenkirchener Selbsthilfegruppe weitergeht. Lob gab es auch vom stellvertretenden Bürgermeister Leo Kuhn, der insbesondere den Einsatz des Vorsitzenden Rolf Jahns lobte. „Ich finde die Arbeit aller Ehren wert, und halten Sie, liebe Damen, den Rolf in Ehren“, empfahl er den Besucherinnen.

Vom hochgelobten Vorsitzenden Jahns gab es natürlich auch ein kleines Dankeschön an die Mitglieder. „Hier haben Betroffene nun schon seit 15 Jahren die Möglichkeit, sich uns anzuschließen, um mit ihren krankheitsbedingten Ängsten, Sorgen und Nöten nicht allein zu sein“, sagte Jahns. Ohne die Mitarbeit aller Aktiven in der Gruppe sei das kaum möglich.

Doch auch anderen Akteuren sprach er seinen Dank für ihren Einsatz aus: darunter Therapeutin Grazyna Kudelko, die die Gruppe über 15 Jahre unterstütze, die betreuenden Ärzte und Fachleute, die Krankenkassen, das Selbsthilfezentrum Heinsberg und die Ambulante Reha am Geilenkirchener St. Elisabeth-Krankenhaus. „Wir verbinden mit dem Dank die Hoffnung, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge“, fügte er hinzu er.

Zuletzt wurden noch Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Bei den Gründungsmitgliedern waren dies Johanna Cordts und Hedwig Scholl, die nicht nur seit 15 Jahren der Geilenkirchener Selbsthilfegruppe angehören, sondern noch fünf Jahre länger Teil des Bundesverbandes sind.

Die weiteren „15-Jährigen“ sind Margret Schlömer, Theresa Speuser, Gisela Lammert und Anneliese Beumers sowie Josefine Savelsberg und Erika Dautzenberg, die in Abwesenheit geehrt wurden. Seit einem Jahrzehnt ist Bärbel Wagner dabei, ebenso wie Maria Heinrichs, die an der Feier aber nicht teilnahm.

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