Übach-Palenberg - „O’zapft is“ auf der Übacher Wiesn

„O’zapft is“ auf der Übacher Wiesn

Von: Markus Bienwald
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Partylaune pur, und das mit feschen Madeln und Buam: Es ging hoch her beim zwölften Oktoberfest in Übach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald
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Die Gäste genossen die ausgelassene Stimmung und natürlich das ein oder andere Kaltgetränk.
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Drei große und ein paar kleinere Schläge brauchte Schirmherr Wolfgang Jungnitsch, bis der Zapfhahn seine Aufgabe erfüllen konnte. Danach floss das Bier in Strömen.

Übach-Palenberg. Es war schon zum Start die versprochene Mega-Gaudi: das Oktoberfest in Übach-Palenberg startete am Freitagabend mit gigantischer Stimmung und hervorragendem Besuch. Und es machte klar, wo in Sachen weißblauer Feierlaune der Hammer hängt: an der Borsigstraße in Übach.

Denn im riesigen Festzelt als Epizentrum der dort eigens aufgebauten „Wies’n“ war nicht nur richtig was los. „Wir haben auch in Sachen Dekoration, Technik und Service noch eine Schippe draufgelegt“, sagte ein bestens aufgelegter Festwirt Albert Spiertz. Dass er und seine Frau nach dem gelungenen Fassanstich durch Schirmherr und Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU) die ersten Maßkrüge des frisch gezapften Festbieres selbst verteilten, war Ehrensache.

Dass Jungnitsch mit drei Schlägen den Zapfhahn ins Fass brachte, ärgerte den Schirmherrn allerdings ein wenig, schließlich hatte sein Amtskollege Raymond Vlecken aus Landgraaf/NL im vergangenen Jahr das Ganze in zwei Zügen geschafft. Im Reigen der anwesenden Ersten Bürger durfte sich Geilenkirchens Georg Schmitz aber schon einmal anschauen, wie das beim Übach-Palenberger Oktoberfest so geht, schließlich ist er im nächsten Jahr am Zuge.

Dennoch hatte der Hahn in diesem Jahr so seine Tücken, denn zwar saß er fest im Fass, musste aber von Jungnitsch mit dem Holzhammer noch „angepasst“ werden, bis das goldene Bier den Weg nach draußen fand. „Nach gefühlten 100 Schlägen, darf ich aber endlich ausrufen: O’zapft is!“. Und das war dann das endgültige Startsignal für eine bayrische Feierei, die es wieder einmal in sich hatte.

Die Gäste hatten sich dabei nicht nur größtenteils die beste Oktoberfestgarderobe mit feschen Dirndln und zünftigen Krachledernen angelegt, sie tanzten schon nach kurzer Zeit zur unwiderstehlichen Musik der „Reichenkirchner“, die als Top-Band vom Münchner Oktoberfest auch in Übach-Palenberg seit zwölf Jahren den Nerv immer wieder treffen.

Da war von Blasmusik bis Pop und Rock alles dabei, was Laune machte. Und da mit der urigen „Wies’n“-Bar, der passenden Verpflegung mit bayrischen Schmankerln durch den Partyservice Meyer aus Teveren, der tollen Dekoration und dem original bayrischen Bier das Gesamtpaket stimmte, durften die Gäste bis Mitternacht richtig durchfeiern.

Und diejenigen, die sich für die kommenden Tage beim Oktoberfest – dem Freitag mit der dritten „Bau-, Bier- und Innungsnacht“ der Baugewerbe Innung des Kreises Heinsberg, den Samstag mit den „Reichenkirchnern“ und dem eintrittsfreien Familiensonntag als Abschluss am 23. Oktober schon ihre Termine für die „ÜP-Wies’n“ eingetragen haben, können sich freuen. Für die „Bau-, Bier- und Innungsnacht“ gibt es übrigens noch Tickets, und mit Österreichs Partyband Nummer eins, den „Sumpfkröten“, die Aussicht auf eine riesige Gaudi.

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