Norman Langen singt bei DSDS um die Gunst der TV-Gucker

Von: Franz Windelen
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Wird heute Abend die „Frühlingsgefühle” der Zuschauer wecken: Norman Langen in der dritten Liveshow von DSDS. Foto: RTL

Übach-Palenberg/Köln. Er hat das Etikett des „Schlageronkels” weg. Das weiß er, und das grämt ihn nicht. Im Gegenteil: Norman Langen, der schöne Sänger aus Übach-Palenberg, bedient bei der Deutschland-sucht-den-Superstar-Staffel (DSDS) ein Segment, das beim votenden RTL-Fernsehvolk ankommt.

Bei der jüngsten und zweiten Mottoshow „Aprs Ski Hits” vergaß Norman seinen Text nicht und brachte seinen „Stern der deinen Namen trägt” (DJ Ötzi) sicher ins Ziel und sich eine Runde weiter.

Und so heißt es am Samstagabend (RTL, 20.15 Uhr) wieder: Hoffen und wählen für Norman!

Nach Zickenkrieg und Schwächeanfall von Ex-Mitbewerberin Nina (für welche die bereits ausgeschiedene Sarah nachrückt) hat sich der DSDS-Alltag in der nunmehr vierten Klausurwoche in der Kölner „Villa” wieder normalisiert - zumindest für Norman Langen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung gab er sich, zwei Tage vor dem nächsten Spießrutenlauf auf der unberechenbaren DSDS-Bühne, äußerst relaxed. „Die Stimmung in der Villa ist bombastisch. Wir verstehen uns sehr gut”, sprach Norman von einer nicht immer dagewesenen „Harmonie” in fast wohngemeinschaftsähnlicher Atmosphäre. Die Turbulenzen um die gesundheitlich angeschlagene Nina hatten „uns die Augen geöffnet”.

Am vergangenen Samstag hatte Norman den Rat von Masterjuror Dieter Bohlen, der in Gestalt des Übach-Palenbergers den deutschen Schlager wieder hochbringen möchte, beherzigt - und siehe da: der Text beim Ötzi-Knaller saß perfekt. Sogar die Klamotten - wie Jurorin Fernanda Brandao befand.

Es war eine bewegte und bewegende Woche für den DSDS-Kandidaten, der exakt am Rosenmontag seinen 26. Geburtstag feierte - für den Schlageronkel standesgemäß, nämlich mit einer Cowboy- und Indianshow an der Seite von Sänger Olaf Henning beim karnevalistischen Kölsch-Fest.

Noch ist er beileibe nicht der finale Superstar, aber der Glanz des Prominentseins fällt jetzt schon ein wenig auf den Betreuer dementer Menschen, der die Musik zum Beruf machen möchte. Hier und da eine Autogrammstunde, und ein tolles Angebot: „Ich kann mitmachen beim 25-jährigen Bühnen-Jubiläum von Uwe Hübner”, freut er sich. Hübner ist nicht irgendwer, Hübner moderierte unter anderem die „ZDF-Hitparade”.

Emotional bewegend war die Woche deshalb, weil Norman mit dem Ausscheiden von Marvin einen „guten Freund, eine Bezugsperson” im DSDS-Dschungel verloren hat: „Das war ein Schock.”

The show must go on. Auch am Samstag will Norman Langen wieder zu den Sternen greifen. In dieser, der dritten Mottoshow geht es um die „Frühlingsgefühle”, um die Gefühle von Bohlen und Co. und vor allem der votenden TV-Gucker.

„Ich werde konzentriert zu Werke gehen, bestimmt keine Ausflüge ins Publikum mehr wagen”, sagte er. Und er setzt dabei - na klar - weiterhin auf sein Erfolgsrezept, auf die deutsche Schnulze.

Wolfgang Petrys „Wahnsinn” war schon bei der ersten Mottoshow eine Bank, und so greift die Stimmungskanone noch mal tief in die Petry-Oldie-Box. „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihn” heißt sein Lied zum Frühling, das ihn höher und weitertragen soll - gen DSDS-Traumhimmel.

Drücken wir Norman die Daumen und die richtige Telefontaste, auf dass nicht die letzten drei Bestandteile des Petry-Titels bittere Wahrheit werden.
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