Norman Langen hilft den Tafeln

Von: g.s.
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Sänger Norman Langen überbrachte der Tafel zwei Dutzend Markenhemden, die versteigert werden.
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Auch in Gangelt wechselten gestern die Lebensmittelkartons ihre Besitzer. Foto: Georg Schmitz

Gangelt/Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Hunderte Familien durften sich am Donnerstag auch in Gangelt, Geilenkirchen und Übach-Palenberg über Weihnachtspakete freuen. Die Tafeln in den drei Kommunen waren auf den Ansturm bestens vorbereitet und hatten Dutzende freiwillige Helfer für den Ausgabetag aktiviert.

Ab zehn Uhr konnten die 199 Bedarfsgemeinschaften aus den Kommunen Gangelt und Selfkant bei der Weihnachtskistenaktion der Tafeln, des WDR und unserer Zeitung ihre Pakete oder anderweitige Geschenke in der evangelischen Kirche in Gangelt in Empfang nehmen. „Einen Tag zuvor haben wir 140 Pakete bekommen, von denen wir je 15 nach Geilenkirchen und Übach-Palenberg abgeben mussten“, erzählt Teamleiter Uwe Kunau. Positiv sei festzustellen, dass die Qualität der Pakete zugenommen habe.

Kunau bedankte sich für die Unterstützung bei der Gemeindeverwaltung und der „Schule der Begegnung“ Birgden. Die Vereinsvorsitzende der Übach-Palenberger Tafel e.V., Roswitha Bischhaus-Trotnow, kann im CMC in Palenberg am Ausgabetag auch Schlagersänger Norman Langen begrüßen, der auf ganz besondere Weise helfen will. Neben gut bestückten Lebensmittelpaketen hat er zwei Dutzend seiner Marken-Hemden, eine Lederjacke und ein signiertes Paar Schuhe, das er bei seinem ersten DSDS-Auftritt trug, mitgebracht. Die Tafel will die Textilien und Lederwaren des Künstlers nun zugunsten der bedürftigen Menschen versteigern.

„Norman hat sich bei uns sehr reingehängt“, freut sich die Vereinsvorsitzende. Bischhaus dankte zudem dem Straßenbauunternehmen Dohmen für eine großzügige 2000 Euro-Spende und der apostolischen Kirche in Boscheln für 1200 Euro. „Wir sind allen Spendern sehr sehr dankbar“, sagt die Vereinsvorsitzende. Weihnachtspakete würden nur die Bedarfsgemeinschaften erhalten, die sonst auch immer zur Tafel kommen. „Wer das ganze Jahr nicht zu uns kommt, kann auch nicht bedürftig sein“, so Roswitha Bischhaus-Trotnow. Fast 280 Weihnachtspakete konnten die Übach-Palenberger Kunden am Donnerstag in Empfang nehmen.

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