Noch mehr „Amaryllis” am Weg

Von: Georg Schmitz
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Der Leuchtentyp „Amaryllis” wird auch im zweiten Bauabschnitt in Geilenkirchen installiert, während an den Fußgängerüberwegen eine neue Lampe die Erleuchtung bringen soll. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Über die Straßenbeleuchtung im zweiten Bauabschnitt der Neugestaltung der Innenstadt machten sich die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses der Stadt Geilenkirchen in der Sitzung am Dienstagabend ihre Gedanken.

Für diesen Abschnitt der Konrad-Adenauer-Straße zwischen dem Kreisverkehr und Dohmens Eck gilt die Besonderheit, dass auf einer Länge von 160 Metern drei Fußgängerüberwege eingerichtet werden. Diplom-Ingenieur Frank Schmitz vom Stormversorger NEW-Netz GmbH machte den Ausschussmitgliedern deutlich, dass die Überwege eine spezielle Beleuchtung erfordern, die deutlich über dem Niveau der allgemeinen Straßenbeleuchtung liege. „Ein Beleuchtungsniveau von 30 Lux ist für die Fußgängerüberwege entsprechend der Norm zwingend notwendig”, sagte Schmitz.

Demgegenüber stünden 5 bis 7 Lux in den Bereichen zwischen den Überwegen. Im Verlauf der im März beginnenden Bauarbeiten müssten wegen der Verbreiterung der Bushaltebucht am Markt zwei Antikleuchten weggenommen und durch den neuen Leuchtentyp ersetzt werden.

Ausleuchtung vorgeschrieben

Wenn sich der Ausschuss für den im ersten Bauabschnitt verwendeten Lampentyp „Amaryllis” entscheide, müssten an jedem Fußgängerüberweg bis zu vier dieser Lampen angebracht werden, um die vorgeschriebene Ausleuchtung zu gewährleisten.

Frank Schmitz machte die Rechnung für die erste Variante auf. Die Kosten für zehn „Amaryllis” an den Fußgängerüberwegen mit je 100 Watt und 19 „Amaryllis” im weiteren Verlauf der Straße mit je 35 Watt auf 4,5 Meter hohem Mast betrügen 47.170 Euro zuzüglich 8374 Euro für die Montage. Diesem Gesamtbetrag von 55.554 Euro stellte er bei einer Verwendung eines Leuchtentyps mit Namen „Trilux Lumega” 45.050 Euro gegenüber, was eine Ersparnis von mehr als 10.000 Euro bringe. „Wenn Sie sich für die Lumega entschließen, kann auf fünf Lampen verzichtet werden”, nannte Schmitz den Grund für die Einsparung bei dieser zweiten Variante. „Eine durchgängigere Straßenbeleuchtung wäre sicher schön, aber teurer”, so der NEW-Vertreter.

Kostenneutral ersetzen

Daneben bot Schmitz an, die alten „Amaryllis” an den Fußgängerüberwegen im fertig gestellten erstern Bauabschnitt kostenneutral durch Lumega zu ersetzen. Weil die ursprüngliche Beleuchtung im Bereich Kreissparkasse für eine Einbahnstraße ausgelegt war, müsse hier ohnehin nachgerüstet werden. Schmitz: „Es darf auch keinen Abschnitt Konrad-Adenauer-Straße erster und zweiter Klasse geben.”

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten sollten auch die 20 Masten für die neue Weihnachtsbeleuchtung installiert werden. Die Mitglieder des Ausschusses konnten sich schnell mit dem Gedanken einer Ersparnis anfreunden und beschlossen einstimmig die preisgünstigere zweite Variante.

Dies bedeutet, dass an den Fußgängerüberwegen die neue Trilux Lumega installiert wird, während ansonsten durchgehend die schon verwendete „Amaryllis” zum Leuchten kommt.
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