Niederheider Weg: Vor der Passage ein weiteres Café auch mit Außenplätzen

Von: g.s.
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Geilenkirchen. Der Umwelt- und Bauausschuss der Stadt Geilenkirchen hat dem Ausbau eines Teilstücks vom Niederheider Weg in Bauchem zugestimmt. Die Baumaßnahme ist mit 130.000 Euro für Kanal und Hausanschlüsse sowie 200.000 Euro für den Straßenbau kalkuliert.

Christian Brendt vom planenden Ingenieurbüro stellte das Vorhaben vor und verwies darauf, dass der Ausbauabschnitt zwischen dem Johann-Plum-Platz und der Brabantstraße etwa 200 Meter lang sei; der Niederheider Weg befinde sich teilweise noch im Bauzustand von 1960. Der Kanaldurchschnitt werde im Zuge der Baumaßnahme um ein Vielfaches erweitert. Von Seiten der Stadt Geilenkirchen wurde eine Einwohnerversammlung empfohlen, deren Termin zügig festgelegt werden soll.

Der Ausschuss befasste sich auch mit der Neugestaltung der Verkehrsfläche vor der neuen Stadtpassage, ehemalige Vitrine. Demnach ist geplant, einen Zebrastreifen vor dem Eingangsbereich anzulegen und die Straßenbeleuchtung anzupassen. „Die Fußgängerströme haben seit Eröffnung der Passage zugenommen“, beschrieb Tiefbauamtsleiter Hans-Josef Bröhl die Notwendigkeit des Fußgängerüberwegs.

Außerdem sei vorgesehen, in der Passage direkt an der Konrad-Adenauer-Straße ein Café mit Außengastronomie einzurichten. Dr. Stephan Evertz (Grüne) bemerkte, dass dann für die Bestuhlung Platz auf dem Bürgersteig geschaffen werden müsse. Der Besitzer des Gebäudekomplexes habe bereits nachgefragt, ob für die Außengas­tronomie ein Autostellplatz wegfallen könne. Stephan Evertz schlug vor, sogar beide dort vorhandenen Stellplätze zur Verfügung zu stellen: „Das würde die Attraktivität der Außengastronomie in diesem Bereich steigern.“

„Man sollte den Bedarf erst testen und, wenn eine Erweiterung notwendig wird, später über den zweiten Stellplatz entscheiden“, schlug Markus Melchers (FDP) vor. Dem konnte sich der Ausschuss anschließen. Einstimmig deshalb auch der Beschluss, das weitere Vorgehen in Bezug auf die Außengastronomie von einer Testphase abhängig zu machen.

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