Neuzugänge sollen die „jungen Wilden“ fortbilden

Von: agsb
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Die Mannschaft von Rhenania Immendorf möchte erneut eine gute Figur in der Kreisliga B Gruppe drei machen. Foto: agsb

Geilenkirchen-Immendorf. Was für ein Finale in der Kreisliga B Gruppe drei. A-Ligaabsteiger Rhenania Immendorf ließ alle Kritiker verstummen. Die nämlich hatten das Team nicht so stark eingeschätzt, wie es sich letztendlich erweisen sollte.

Im Vorjahr Rang drei, wurde dieses Mal Rang vier erreicht und auch in der neuen Saison möchte die Rhenania oben mit dabei sein.

Der Fußballvorstand der Rhenanen war seiner eigenen Philosophie gefolgt und hatte einer jungen Mannschaft, gemischt mit erfahrenen Spielern wie Mattes Rehberg und Trainer Peter Kerber, vertraut, die gut punktete. Leider schlug auf der Schlussgeraden dann doch noch das Fußballer-Schicksal in Form von Verletzungen zu, die den Kader so stark schrumpfen ließen, dass der Trainer selbst einige Male einspringen musste. Darüber hinaus ließ das Team unglücklich Punkte liegen – mit dabei ein kurioses Eigentor – und so zogen am Ende Waldenrath-Straeten als Meister und der Tabellenzweite Süsterseel in die Kreisliga A ein.

Rhenania Immendorf aber ist definitiv wieder eine gute Fußball-Adresse, und etliche auswärtige Spieler hatten angefragt, ob sie für das Team spielen könnten. So freut sich der Club über Neuzugänge wie Daniel Meuer (SV Kohlscheid), Marcel Streibig und Marco Töpfer (beide SV 09 Scherpenseel-Grotenrath), Lukas Reinartz (Niederlande), Steffen Paffen (Fortuna Beggendorf), Ammar Rno (VFR Tüddern) und Florian Thelen (Ritzerfeld). Lediglich Fabian Jahn verließ den Club Richtung Frelenberg. „Wir wollten an sich nur drei bis vier Spieler holen. Dann standen plötzlich zehn zur Diskussion. Am Ende sind es sieben geworden“, lacht Geschäftsführer Daniel von St. Vieth, der zusammen mit Fußball-Abteilungsleiter Sven Cüppers nun auf einen großen Kader blickt.

Froh sind beide, dass Mattes Rehberg, das Herzstück der Mannschaft, jetzt auch Co-Trainer ist. „Da ist der Haupttrainer im Urlaub, und alles läuft hier wie gewohnt. Mattes ist für uns ein Glücksfall“, sagt Sven Cüppers.

Der Mannschaftskader wurde gezielt breiter angelegt. „Wir sind sehr gut aufgestellt“, meint auch Geschäftsführer Daniel von St. Vieth mit Blick auf die Spieler, deren Durchschnittsalter gegenüber dem Vorjahr ein wenig gestiegen ist. Einige der Neuzugänge haben schon B-/A-Ligaerfahrung und sind ab 25 Jahre alt. Das allerdings betrachtet die Fußballabteilung eher als Vorteil, da die „jungen Wilden“ so noch besser fortgebildet werden können. Die Mannschaft soll ihren Feinschliff demnächst im Trainingslager auf der Nato-Air-Base in Teveren erhalten. Im Zeltlager soll das Team übers Wochenende zur Einheit zusammenschmelzen. Zur weiteren Vorbereitung sind aber auch Spiele geplant.

Ein Hauptaugenmerk ist sicherlich die laufende Fußball-Stadtmeisterschaft beim FSV Kraudorf-Uetterath. Bei der Rhenania boomt es in der Seniorenabteilung. „Die erste Mannschaft hat um die 20 Spieler, die zweite ebenfalls. Beide Mannschaften trainieren jede für sich, wechseln sich aber örtlich im wöchentlichen Rhythmus auf den Sportplätzen Prummern und Immendorf ab“, so Geschäftsführer von St. Vieth.

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