Neujahrskonzert: Traumhafte Klänge nach monatelanger Probenzeit

Von: mabie
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Unter der Gesamtleitung von Regine Rüland (l.) brillierten die Chorgemeinschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Übach-Palenberg und das dazugehörige Musikerensemble mit traumhaften Klängen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Nach monatelanger Vorbereitungszeit war es am Donnerstag endlich so weit: Das weihnachtliche Neujahrskonzert der Chorgemeinschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Übach-Palenberg begeisterte die Menschen. In der fast voll besetzten Erlöserkirche zeigten die Damen und Herren um Leiterin Regine Rüland, was sie im letzten halben Jahr so umtrieb.

Und das war mehr als beeindruckend, denn unter dem Titel „Jubilate – Jauchzet dem Herrn“ stand ein großer Kunstgenuss auf dem Programm. „Es war nicht immer eine ganz einfache Aufgabe“, meinte Mitsänger Pfarrer Christian Justen dazu, „denn es sind durchweg doch anspruchsvolle Stücke.“ Doch die Musiker und Sänger wurden dem selbst gesetzten Anspruch mehr als gerecht.

Schon die drei ersten Punkte, „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ aus Psalm 100, der Weihnachtskantate „Jauchzet, ihr Himmel“ und der ewige Ohrwurm „Jubilate Deo“ wurden nicht nur mit artigem Beifall aus dem Publikum begrüßt. Es gab auch ausdrückliche Jubelrufe, was natürlich nicht nur das Streicherensemble mit Anne Heesen (Violine I), Beatrix Göbbels (Violine II) und Volker Seebode am Cello noch mehr befeuerte. Thomas Gottschalk an der Orgel und natürlich der überragende Chor überzeugten in Gänze. Zu den bejubelten Stücken gehörte auch die anspruchsvolle „Missa brevis“ in Es-Dur von Théodore Dubois. Ihre Bestandteile mit Kyrie, Gloria, Sanctus Benedictus und Agnus Dei zeigten eindrucksvoll, welch hervorragende Akustik sich mit einem aufeinander abgestimmten Ensemble erreichen lässt.

Natürlich durften beim Untertitel des Konzertes auch die weihnachtlichen Stücke keinesfalls fehlen. So wurden „Ehre sei Gott“, „Still sind die Tage“ und „Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her“ zu Höhepunkten des Neujahrskonzertes. Dazu durfte sicherlich auch die außergewöhnliche Leistung von Thomas Gottschalk zählen, der bei Moderato, Largo und Allegro des Orgelkonzertes Nr. 3 in D-Dur aus der Feder Franz Xaver Brixis sein ganzes Können offenbarte. Und so war am Ende nicht nur der Jubel der begeisterten Besucher sehr gerechtfertigt. Denn die Gäste durften am Ende mit der ersten und vierten Strophe von „Herbei, o ihr Gläub’gen“ noch ihr Scherflein zu einem mehr als bemerkenswerten Neujahrskonzert in Übach beitragen.

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