Übach-Palenberg - Neujahrskonzert mit herrlichen weihnachtlichen Elementen

Neujahrskonzert mit herrlichen weihnachtlichen Elementen

Von: akf
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Ein brillant geführtes Konzert unter dem Dirigat von Regine Rüland erlebten die Gäste in der Erlöserkirche. Die Neujahrsaufführung mit weihnachtlichen Elementen im Programm bestach in ihrer vokalen wie auch instrumentalen Qualität. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Zum Jahreswechsel noch weihnachtliche Chor- und Instrumentalmusik gab es 75 Minuten lang für die Besucher der evangelischen Kirchen­gemeinde Übach-Palenberg. Sie blieb ihrer Tradition treu und läutete zu Neujahr ihren Veranstaltungsreigen mit Musik ein.

Die Chorgemeinschaft der Gemeinde präsentierte sich grandios und unterstrich ihr Können in der Erlöserkirche. Erneut bot sie ein anspruchsvolles weihnachtliches Konzert, bei dem sie wieder von Thomas Gottschalk an der Orgel unterstützt wurde. Außerdem gehörte ein Streicherensemble aus dem Orchester Sinfonietta Regio dazu. Die Gesamtleitung des Konzert oblag Regine Rüland, die als weitere Mitwirkende die Sopranistinnen Dagmar Windmüller und Michaela und Frank Schneider (Bass) verpflichtet hatte.

Verbunden war die gelungene Veranstaltung am Neujahrstag mit einem kleinen Jubiläum. Hierbei stand die engagierte Organistin und Chorleiterin Regine Rüland mit Mittelpunkt. Sie blickte zurück auf ihre 15-jährige Tätigkeit im Zeichen der Musik und hat großen Anteil an der gewachsenen Chorgemeinschaft der Kirchengemeinde.

Diesen Umstand würdigte bei seiner Begrüßung der zahlreichen Zuhörer, unter ihnen Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, auch nachhaltig Pfarrer Thomas Reppich. „Lassen Sie sich nach den Feiertagen noch einmal verzaubern von weihnachtlich-festlicher Musik“, führte er hinüber zum konzertanten Teil.

Vom Ergebnis waren die Zuhörer in der Erlöserkirche begeistert. Das ausgewählte Repertoire des Chores und der Instrumentalisten stammte aus unterschiedlichen Jahrhunderten, zum Teil instrumental, hauptsächlich aber aus der Vokalmusik. Im Schwerpunkt waren die „ Pastoralmesse F-Dur, op. 147“ für Soli, Chor und von Antonio Diabelli (1781-1858) wie auch „Der Stern zu Bethlehem“ von John Rutter (1945) zu hören.

Zum Auftakt des Programmreigens traten Streicher und die Orgel mit „Concertino di Organo“ von Johann Christian Bach (1735 -1782) in Aktion. Es folgte die Pastoralmesse. Diabellis Werke umfassen weit über 200 Kompositionen alle Musikgattungen. Ob der Vielfalt lässt sich Diabelli als ein Tonsetzer ersten Ranges unter den Wiener Klassikern betrachten. Seine Kirchenmusik wurde geschätzt wegen ihrer Eingängigkeit und bequemen Aufführbarkeit. Diese Werke sind Beispiele einer Gattung, die der Popularisierung der nachklassischen Kirchenmusik dienen wollte. Besonders seine Pastoralmesse wird wieder häufig aufgeführt. Hervorragend das Können von Chor und der Solisten bei der ausgeführten Komposition am Neujahrstag.

Ausgefeiltes Repertoire

Danach präsentierte sich die Chorgemeinschaft mit den Werken „Das Wort ward Fleisch“ von Constantin Christian Dedekind (1628-1715), „Kind, geboren in Bethlehem“ von Johann Michael Haydn (1723-1806), „Mein mein Herz ist bereit“ von Christian Gregor und in der Bearbeitung E. Hoffmann, und dann nochmals „Cantate Domino Canticum Novum“ von Antonio Diabelli.

Eine Pastorale über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ für Violine, Viola und Orgel mit Streicher von Gerhard Günther (1898-1967) wurde anschließend dargeboten. Zum ausgefeilten Repertoire der Sängerschar gehörten schließlich fünf polnische Weihnachtslieder von Carlheinz Heß (1934) mit „Heut‘ ist uns ein Kind geschenkt“, „Hell wird es Erden“, „Hell erleuchtet ist die Nacht“ und „Freude über Freude“. Weitere Stücke brachte die Chorgemeinschaft mit „Ihr Hirten, erwacht“ im Satz von Hermann Schroeder (1904-1984), das bekannte „Es ist ein Ros entsprungen“ im Satz von Lennart Hultin (1927-1987) und schließlich „Der Stern zu Bethlehem“ von John Rutter (1945) zur Gehör. Mit dem Lied „Herbei, o ihr Gläub‘gen“ im Satz von Graham Buckland (1951) ging das Weihnachtskonzert, bei dem die Chorgemeinschaft die 1. und 4. Strophe sang, die Besucher bei der 2. und 3. mit einstimmten, zu Ende.

Anhaltender Applaus belohnte die Akteure für ihre gelungenen Darbietungen. Pfarrer Thomas Reppich ließ es sich nicht nehmen, der Organisatorin Regine Rüland für viele Stunden der Vorbereitung Dank zu sagen und ein Geschenk zu überreichen.

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