Neujahrskonzert der Musikschule: Strahlende „Star Wars”-Melodie

Von: mabie
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Elena Gerads erfüllte mit ihrer Geige nach der Komposition „Wiegende Welle” alle freudigen Erwartungen beim Start in das Neujahrskonzert der Musikschule Geilenkirchen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Wir sind etwas spät dran”, räumte Uwe Böken als Vorsitzender des Vereins Musikschule Geilenkirchen ein, als er am Sonntag die Gäste zum „Neujahrskonzert” begrüßte. Aber in der Zeit zuvor, sagte er, habe es terminliche Probleme gegeben.

Rund 60 Musikfreunde erlebten im Bürgersaal des Hauses Basten die Eleven der Musikschule in perfekter Konzertlaune, wenngleich im Gegensatz zu anderen Auftritten ein verkürztes Programm geboten wurde, da die Organisatoren unglücklicherweise einige krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen mussten.

Dafür sprangen andere Schüler ein, die ein stimmiges Gesamtbild der beeindruckenden Leistungen dieser Musikschüler boten. Schon im ersten Programmpunkt zeigte Geigerin Elena Gerads aus der Klasse von Lisa Plecikova mit ihrer großartigen Interpretation der „Wiegenden Welle” von Holzer-Rhomberg, warum alle Schüler an diesem Nachmittag viel Applaus verdient hatten.

Mark Odenius griff danach als Lehrer neben seinem Schüler Nils Roßkamp auch zur Trompete, und beide machten den „St. Louis Blues” zu einem echten Hochgenuss. Moderator Wil Cremers durfte Melanie Prikmann an der Gitarre mit „Lady in Black” ansagen und Melissa Braun zeigte mit dem schwierig zu beherrschenden Akkordeon bei Mozarts „Wiegenlied” eine außergewöhnliche Leistung.

Liebestraum und Rondo

Ebenfalls aus der Klasse von Lilia Karpow stammend, trat danach Aylin von der Ruhr am Klavier bei Liszts „Liebestraum” an, dem schloss sich an das gelungene „Rondo” in C-Dur von Mozart, gespielt von Julia Murlowski aus der Klasse von Myroslava Bauer. Prall und strahlend durfte mit der Titelmelodie von „Star Wars” und John Williams David Kaminski (Klasse Miljana Mandaric) die berühmte Melodie einmal selbst spielen, ehe Verena Hansen aus der Klasse von Lilia Karpow mit der „Comptine d´un autre t l´apres midi” von Yann Tiersen verzauberte. Spontan sprangen auch Katharina Lennartz (Querflöte) und Marco Schmelzer (Klavier) ein, die Chick Coreas „Spain” neues Leben einhauchten.

Mit dem kommenden und passend datierten Frühlingskonzert - am Sonntag, 20. März, 15 Uhr, ebenfalls im Haus Basten - im Blick, wurden auch die letzten beiden Programmpunkte Marco Grunert am Cello mit „Ave Maria” und nochmals Katharina Lennartz mit der Sonate in g-moll von Bach begeistert gefeiert.
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