Neujahrsempfang: Tennisclub gestaltet sein Außengelände um

Von: mabie
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Der Vorstand des Tennisclubs mit Geschäftsführer Jochen Walter, Schatzmeister Erwin Jünemann, Meike Hermanns vom Clubbüro, Vorsitzendem Egbert Symens, Jugendwartin Ulla Symens, Sportwart Mark Thelen und dem Technischen Direktor Gerrit van Daal (von links) blickte beim traditionellen Neujahrsempfang auf dem Clubgelände optimistisch in die Zukunft.
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Der große Bagger auf dem Gelände des Tennisclubs Rot-Weiß Geilenkirchen deutet es an: Ab Frühjahr wird es mit einem völlig überarbeiteten Platz sechs, einem neuen Bewässerungssystem und einem Mini-Tennisplatz viel Neues beim TC Rot-Weiß geben. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Ich wusste gar nicht, dass unsere Anlage so groß ist“, konnte man beim Neujahrsempfang des Tennisclubs Rot-Weiß Geilenkirchen nicht nur einmal hören. Und auch der Satz „sieht irgendwie ganz anders aus“, fiel häufiger. Gemeint war die rege Bauaktivität im hinteren Bereich der malerisch in der Wurmaue gelegenen Anlage.

 Dort steht ein großer Bagger. Von den bisher dort anzutreffenden Kleinfeldern sind höchstens noch der rote Sandbelag und ein paar Pfähle zu sehen, alles andere ist planiert.

Zum Finanziellen wollte der Vorsitzende Egbert Symens sich zwar nicht äußern, aber so oder so ließen seine Ausführungen Gutes für die ohnehin sehr gepflegte Platzkultur der Geilenkirchener Tennisfreunde erwarten. So wird es künftig eine vollautomatische nächtliche Bewässerung der Tennisplätze zwischen Wurm und Martin-Heyden-Straße geben.

Dazu wird die Außenanlage zum Teil erneuert, „und vor allem wird Platz sechs überholt“, sagte der Vorsitzende. Zusätzlich wird ein Mini-Tennisplatz angebaut, und auch der Belag soll Maßstäbe setzen. Was Egbert Symens eher zurückhaltend als „gepflegten Belag“ umschrieb, ist unter Fachleuten als Smash-Court-Belag bekannt. Optisch wie ein roter Sandplatz gestaltet, doch handelt es sich eigentlich um ein Kunstrasensystem, welches auch im Spielverhalten dem klassischen Sandplatz nahekommen soll.

Für die Fertigstellung hat sich die Vereinsführung die Platzeröffnung im Frühjahr vorgenommen, Mitte bis Ende April soll es so weit sein. „Wir setzen weiterhin in allen Bereichen auf Qualität, auf Professionalität und Effektivität“, warb Symens vor den gut 70 Anwesenden im Clubhaus. Dort fand sich neben Bürgermeister Georg Schmitz und Vertretern aus Politik und öffentlichem Leben auch der Chef des Aktionskreises Geilenkirchen, Rüdiger Strübig, ein.

Egbert Symens blickt auf ein „viel zu schnell“ beendetes Tennisjahr 2015 zurück. Sportlich wurden bei vielen Turnieren und Meisterschaften gute Leistungen erreicht. Auch organisatorisch sah der Vorsitzende beim TC Rot-Weiß alles im grünen Bereich.

Das fuße auch darauf, dass im Verein Gemeinschaftsgefühl und Engagement keine bloßen Lippenbekenntnisse oder leeren Worte seien. Beispielhaft nannte er die Teilnahme am Tulpensonntagszug zu Karneval, den Tag der Offenen Tür zum Saisonauftakt 2015 im Rahmen der bundesweiten Aktion „Deutschland spielt Tennis“, die „GiKay-Open“, den von unserer Zeitung präsentierten „KW-Cup“, Kinder- und Jugendturniere, den Wurmtalcup und das Charity-Turnier des Fördervereins. Symens konstatierte neben einer guten Kassenlage zufriedene Mitglieder, konstante Mitgliederzahlen und lebendige Vereinsvisionen für die Zukunft.

„Tennis als Freizeitvergnügen, als sportlicher Ausgleich zum Beruf, als Wettkampfsport, Tennis im Verein mit einer gesellschaftlichen und sozialen Aufgabe in der Stadt und für die Region“, hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben. Um das umzusetzen, sei es auch wichtig, Dauerbrenner wie Erziehung und Wertevermittlung bei Kindern und Jugendlichen, gesicherte Nachwuchs- und Talentförderung durch Sponsorenkonzepte und Mitgliederwerbung nicht aus den Augen zu verlieren.

Leider muss der Vorstand dabei nach den Neuwahlen im April auf Sportwart Mark Thelen verzichten, der aus beruflichen Gründen dann erst einmal nicht mehr zur Verfügung steht. So warb Symens mit dem Satz einer jungen Sportlerin um die Mitarbeit aller Interessierten an der Zukunft: „Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.“

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