Neugestaltung: Eine Magnolie für den St.-Ursula-Vorplatz

Letzte Aktualisierung:
4893170.jpg
So sieht der Vorplatz des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula zurzeit aus. Doch mit der Neugestaltung könnte noch im Mai begonnen werden. Der Bauausschuss machte dafür den Weg frei. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der Umwelt- und Bauausschuss hat grünes Licht gegeben für die Neugestaltung des Vorplatzes von St. Ursula. Er beschloss die überarbeitete Planung nach ausführlicher Diskussion.

Die ursprüngliche Variante sah Wasserrinnsale auf Beton vor, die aber keinen Anklang fanden. Auch ein Ausbau des Lehrerparkplatzes am Bischöflichen Gymnasium stand zur Diskussion, wurde aber verworfen. Die Baukosten sanken von rund 580.00 Euro inklusive Parkplatz auf gut 471.000 Euro.

„Im September 2012 wurde der Tagesordnungspunkt Vorplatz St. Ursula beim Bauausschuss abgesetzt, seitdem hat sich die Verwaltung wieder damit befasst und ein neues Konzept entwickelt“, stellte Tiefbauamtsleiter Hans-Josef Bröhl die aktuelle Planung vor. Die Magnolie bleibe erhalten, aber Esche und Ulme fielen der Baumaßnahme zum Opfer.

Demgegenüber steht die Neuanpflanzung von verschiedenen Gewächsen und Hecken, so dass weiterhin viel Grün die Innenstadt belebe. Für Dr. Stephan Evertz (Grüne) ist die aktuelle Planung die bisher beste Lösung, allerdings sah er keine Notwendigkeit, die wertvolle Ulme und Esche zu beseitigen. Barbara Slupik (CDU) konnte sich ebenfalls mit der vorgestellten Gestaltung dieses Marktplatzbereiches anfreunden. Marko Banzet (SPD) fand die Planung ebenfalls „ansprechend“, fragte aber nach den Pflegekosten. „Das hält sich im Vergleich zu heute die Waage“, sagte Beigeordneter Hans Hausmann.

Markus Melchers (FDP) sah auch einen enormen Pflegeaufwand auf die Stadt zukommen. Die FDP sei aber im großen und ganzen mit der Planung zufrieden, aber: „Warum müssen 13 Bänke hierhin, reichen nicht neun? Wir könnten ein bisschen was sparen.“ Man könne auch ein paar Formgehölze und die Fahnenmasten weglassen.

Stephan Evertz (Grüne) und Barbara Slupik (CDU) waren sich einig, dass die Bänke und die von Hecken umgebenen Sitznischen eine gewisse Idylle in das Stadtzentrum bringen, Heiner Molz (Grüne) wollte auch Esche und Ulme erhalten sehen. „Diese Parkanlage machen wir für die Bürger. Hier über das Weglassen von Bänken zu reden, finde ich absurd“, meldete sich Kurt Sybertz (SPD) zu Wort. „Aber Fitnessgeräte für Erwachsene machen keinen Sinn“, warf Johann M. Graf (Freie Bürgerliste) ein.

Der Rat hat in seiner Sitzung vom 20. Februar das letzte Wort über die Details. Danach müssten sofort die Bäume gefällt werden und könne die Ausschreibung erfolgen. In der April-Ratssitzung erfolge die Vergabe der Aufträge, hieß es, so dass etwa Mitte bis Ende Mai mit dem Baubeginn gerechnet werden kann.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert