Übach-Palenberg - Neues Rondell entschärft gefährlichen Brennpunkt

Neues Rondell entschärft gefährlichen Brennpunkt

Von: mabie
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Der Verkehr am neuen Kreisverkehr an der L225/Friedrich-Ebert-Straße/An der Linde ist seit Freitagmorgen endlich wieder freigegeben. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Die Friedrich-Ebert-Straße kann sicherlich als eine der Hauptverkehrsachsen in unserer Stadt bezeichnet werden”: Da war sich Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch bei der offiziellen Freigabe des neuen Kreisverkehrs am Nadelöhr L225/Friedrich-Ebert/Straße/An der Linde am Freitagmorgen sicher.

In den letzten Monaten wurde die Baustelle von den meisten Kraftfahrern per Umleitung durch die Carolus-Magnus-Straße bis zur Talstraße sehr zum Leidwesen derer Anlieger umgangen. Damit ist seit Freitagmorgen Schluss, denn mit einem simplen Knopfdruck setzte der Verwaltungschef die dort aufgestellte, provisorische Ampelanlage außer Kraft.

Einige Stellplätze weniger

Damit endet plangemäß die am 7. September begonnene bis Anfang Dezember terminierte Umbauphase. Herausgekommen ist ein 30 Meter messender Kreisel, der an drei Zufahrtsarmen genutzt werden kann. Die Mittelinseln wurden ausgebaut, der Radverkehr integriert, passende Beleuchtung installiert.

Dafür mussten der Parkplatz der nahen Feuerwache Übach und der Parkplatz an der Stichstraße „An der Linde” ein paar Stellplätze einbüßen. Die gut 425.100 Euro teure Maßnahme war ein Mammutprojekt. Insgesamt 4600 Quadratmeter Fläche wurden bis in den bestehenden Hang zum Haldenberg hin umgebaut. Der Bodenaushub betrug etwa 4500 Kubikmeter, alleine 2600 Kubikmeter entfielen auf den nördlichen Böschungsbereich. Nur so konnte ohne große Einschränkungen an bestehenden Bauten genügend Raum für den Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 30 Metern geschaffen werden.

Die Fahrbahnbreite orientiert sich mit acht Metern am häufigen Bus- und Kraftverkehr. „Ich denke mit Fug und Recht, dass es sich hier um eine wirklich gelungene Maßnahme handelt, die allen Verkehrsteilnehmern Vorteile und Verbesserungen bietet”, führte Jungnitsch weiter aus. Kritik, die am Kreisel schon mal laut wurde, ließ er nicht gelten. „Auch vor dem Hintergrund, dass hier durch das neue Einkaufszentrum am Wasserturm bald 5000 Fahrzeuge pro Tag zusätzlich durchkommen, ist der Kreisverkehr mehr als nötig”, schloss er.
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