Neues Parkhaus am Krankenhaus: Baubeginn im Mai

Von: Udo Stüßer
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So soll das neue Parkhaus an der Martin-Heyden-Straße aussehen: Rechts im Bild sieht man einen Teil des Schwesternheimes, links im Bild wird die Stadtbücherei dargestellt. Animation: Architekturbüro Arthur Stefelmanns
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Wo sich jetzt noch ein kleiner Parkplatz des Krankenhauses befindet, wird das neue Parkhaus gebaut. Foto: Udo Stüßer
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So soll die neue Reha aussehen: Rechts im Bild sieht man eine Ecke der alten Reha mit dem Bewegungsbad. Animation: Arthur Stefelmanns
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Zwischen Cafeteria (ganz links im Bild) und alter Reha (rechts) soll an der Wurm die neue Reha entstehen. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Spätestens Ende Mai rollen in der Martin-Heyden-Straße die Bagger an: Da, wo sich derzeit noch der von Mitarbeitern des St.-Elisabeth-Krankenhauses genutzte kleine Parkplatz mit 50 Stellplätzen befindet, lässt die Krankenhausleitung ein Parkhaus bauen.

In dem schräg gegenüber der Stadtbücherei gelegenen 61 Meter langen und 35 Meter breiten Gebäude sollen 300 Parkplätze geschaffen werden. Etwa 50 Plätze werden für Krankenhaus-Mitarbeiter reserviert, die restlichen 250 Parkplätze stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Parkhaus wird aus einem unterirdisch gelegenen Geschoss und drei Obergeschossen bestehen.

„Bei 13.000 stationären und 40.000 ambulanten Patienten im Jahr 2016 ist dieser Neubau dringend erforderlich“, erklärt Stefan Bienert, seit nunmehr zehn Jahren Geschäftsführer des Geilenkirchener St.-Elisabeth-Krankenhauses. Derzeit stehen den über 600 Mitarbeitern, den Patienten und Besuchern lediglich 300 Parkplätze neben und vor dem Krankenhaus zur Verfügung.

2,7 Millionen Euro investiert die Krankenhausleitung in den Bau des Parkhauses, das über die Martin-Heyden-Straßen aus beiden Fahrtrichtungen erreichbar sein wird. Stefan Bienert rechnet mit einer Bauzeit von zehn Monaten. Um es vor Vandalismus zu schützen, soll es von Kameras überwacht werden. „Wir wollen auch Ladestationen für Elektroautos anbieten. Ich glaube, dass der Bedarf in drei bis fünf Jahren da sein wird“, erklärt Bienert.

Auf Expansionskurs

Dass das Geilenkirchener Krankenhaus auf Expansionskurs ist, zeigen unter anderem die Baumaßnahmen der vergangenen Jahre: Für 5,5 Millionen Euro wurde ein fünfgeschossiger Neubau errichtet, für 2,5 Millionen ein Ärztehaus auf dem Platz vor dem Hauptgebäude. Eine Erweiterung der Reha, der Bau eines Bewegungsbades und die Modernisierung und Erweiterung der Cafeteria schlugen mit weiteren drei Millionen Euro zu Buche.

Jetzt plant die Krankenhausleitung noch den Neubau einer Reha, weil auch diese aus allen Nähten platzt. „Mit 100 Plätzen pro Tag gehört die ambulante Reha zu den drei größten ambulanten orthopädischen Reha-Häusern im Land Nordrhein-Westfalen“, erklärt Kurt Groten, Geschäftsführer der Ambulanten Reha am Krankenhaus Geilenkirchen GmbH.

Hinzu kommen laut Groten noch 20 Plätze der psychosomatischen Reha. „Mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern sind wir nun an unsere Grenzen gestoßen“, sagt Bienert. Zwar wird die St.-Elisabeth-Krankenhaus gGmbH die neue Reha bauen, gemietet wird sie dann von Kurt Groten, der auch die bisherige Reha betreibt.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung hat für die Planungen des Geilenkirchener Architekturbüros Arthur Stefelmanns bereits grünes Licht gegeben, nun muss noch der Stadtrat in der Februar-Sitzung zustimmen. Baubeginn für das etwa fünf Millionen Euro teure Objekt soll im Herbst sein. „Die Reha-Plätze sind ständig ausgebucht. Deshalb haben auch die Kostenträger Interesse daran, dass wir aufstocken“, sagt der Betriebswirt Bienert.

18 Monate Bauzeit

Das neue unterkellerte dreigeschossige Reha-Gebäude hat laut derzeitiger Planung eine Fläche von 2000 Quadratmetern. Hier sollen medizinische Räume der Reha, Umkleideräume, Büros und Kantine untergebracht werden. Das Obergeschoss soll vom Krankenhaus genutzt werden. Hier wird die Verwaltung untergebracht. Das derzeitige Verwaltungsgebäude soll vermietet werden, beispielsweise an einen Arzt oder an ein Sanitätshaus, auf jeden Fall soll der neue Mieter aus dem medizinischen Bereich stammen.

Die Bauzeit wird voraussichtlich 18 Monate betragen. Ohne den Bau des Parkhauses hätte die Stadt den Reha-Neubau nicht genehmigt, weil damit zusätzlicher Verkehr auf der Martin-Heyden-Straße erwartet wird. Da das Parkhaus vor Fertigstellung der Reha in Betrieb genommen wird, ist keine Verkehrsbelastung zu erwarten.

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